Posts mit dem Label Earthcache werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Earthcache werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 14. August 2017

Besuch im Valley of Fire State Park

Der Valley of Fire State Park ist einer von 24 State Parks des US-Bundesstaats Nevada. Der Park wurde bereits 1935 eröffnet und ist damit der älteste Statepark in Nevada. Und mit einer Fläche von ca. 140 km2 auch der größte.

Das Valley of Fire liegt nördlich von Las Vegas, von dort braucht man ca. 30-35 Minuten bis zum westlichen Eingang des Parks. Durch den Park führt eine Straße in Ost-West Richtung, im Park gibt es nur zwei Nebenstraßen: eine zum Arch Rock und eine zu den White Domes.

Arch Rock, ein freistehender Steinbogen
Wir haben den Valley of Fire State Park Anfang Juli während unseres Urlaubs in den USA besucht. Zu sehen gibt es im Valley of Fire in erster Linie rote Sandsteinformationen mit Teils bizarren Formen.

Beehive Rock (auf deutsch: Bienenstock Felsen)

Da wir im Hochsommer vor Ort waren, war es natürlich sehr warm, ca. 38°C. Zwar war es in Las Vegas nochmals ca. 6-8 °C wärmer, aber: im Valley of Fire gibt es so gut wie keinen Schatten, man läuft (und fährt) die ganze Zeit exponiert durch die Sonne. Entsprechend gab es auch im Park Warnungen vor Wanderungen aufgrund akuter Gefahr eines Hitzschlags. Länger Wanderungen - welche im Valley of Fire auch möglich sind - hatten wir so wie so nicht geplant. Und das war auch gut so. Denn die Wander-Warnung sollte man ernst nehmen.
Wir waren am Mouse's Tank, einem alten Wasserloch, an dem sich der Legende nach ein Indianer versteckt gehalten hatte (hier gibt's auch einen Earthcache). Der Weg ist hin- und zurück nur ca. 1,2 km lang, so gut wie eben, führt aber durch sehr weichen Sand. Alleine auf dieser Minitour haben wir zu viert gut 1 Liter Wasser verbraucht und ziemlich geschwitzt.

Trail zum Mouse's Hole
Eigentlich wollten wir danach noch weiter zu den White Domes, einer weißen Felsformation in der sonst eher roten Landschaft. Allerdings war die Straße dorthin gesperrt, so dass wir uns zum Visitor Center, welches ca. in der Mitte des Parks liegt, begaben.

Aufgrund des warmen Wetters war das klimatisierte Besucherzentrum schon eine willkommene Abwechslung. Aber auch so ist es auf jeden Fall einen Besuch wert. Im inneren gibt es eine sehr gute gemachte Ausstellung über die Geologie, Historie, Flora und Fauna des Valley of Fire. Außerdem gibt es einen kleinen Shop, wo es Snacks als auch kalte und warme Getränke zu kaufen gibt.

Danach ging's weiter zum Elephant Rock, welcher sich fast am östlichen Ausgang des Parks befindet.

Elephant Rock
Vom östlichen Ausgang könnte man auch direkt zurück nach Las Vegas fahren - allerdings führt die Straße durch die Lake Mead National Recreation Area und die kostet Eintritt, nämlich 30,- USD. Das war uns zum Durchfahren zu viel, also sind wir zurück durch den Park auf die I-15 gefahren, welche nach Las Vegas führt.

Blick in die Weite des Valley of Fire
Auch wenn der Valley of Fire State Park relativ nah an Las Vegas liegt und von dort aus schnell und problemlos zu erreichen ist: es war absolut ruhig im Park. Wir waren ein vielen Stellen alleine und konnten die Ruhe und Weite genießen. Ob hier vielleicht ein bisschen mehr los ist, wenn die Temperaturen geringer sind können wir nicht sagen.

Blick in die Weite es Valley of Fire
Geocaching-technisch gibt es im Valley of Fire eine Reihe von Earthcaches. Diese sind durchweg aus der Kategorie "einfach" und problemlos zu beantworten. Wer so wie wir vom I-15 zum Westeingang des Parks fährt, kann auf dem Weg dorthin noch ein paar Tradis machen.

Loggen eines Tradis

Auch wenn wir nicht alles machen konnte, was wir uns vorgenommen hatten: der Besuch im Valley of Fire hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer in Las Vegas ist und ca. 3-4 Stunden Zeit hat, sollte einen Trip zum Valley of Fire einplanen. Wer eine von den längeren Wanderungen machen möchte, sollte besser einen ganzen Tag im Park einplanen.

ein Bewohner des Valley of Fire State Parks

Sonntag, 13. August 2017

Yosemite Nationalpark - ein Erfahrungsbericht

Während unseres diesjährigen Urlaubs in den USA in den ersten Juli Wochen haben wir unter anderem auch den Yosemite Nationalpark besucht. Dieser befindet sich ca. 3,5 h Autofahrt östliche von San Francisco bzw. 4,5 h nördlich von Los Angeles. Für amerikanische Verhältnisse (und im Vergleich zu anderen Nationalparks in den USA) ist der Yosemite Park also auch von großen Städten aus gut zu erreichen.

Entsprechend viele Besuche hat der Park, ca. 3,7 Mio pro Jahr. Außerdem gibt es im Yosemite auch viele (zentral gelegene und gut erreichbare) Campingplätze, zwei Lodges und im Haupttal, dem Yosemite Valley, auch ein paar Restaurants und Shops, was in den anderen Nationalpark eher selten bzw. gar nicht der Fall ist. Sprich: es ist zu erwarten, dass es voll ist. Was auch in den meisten Reiseführern explizit erwähnt wird. Doch zum Thema "voll" später mehr.

Wir sind von Süden in den Park gefahren, da wir am Tag vorher im Sequoia Nationalpark waren und in Visalia übernachtet hatten. Rückblickend war diese zum Zeitpunkt der Reiseplanung unbewusste Entscheidung, von Süden in den Park zu fahren, sehr gut. Weil: bevor man ins Yosemite Valley kommt, kann man über die Glacier Point Road zum Glacier Point fahren. Vom diesem Aussichtspunkt hat man einen grandiosen Blick ins Yosemite Valley, auf den Half Dome, die dahinter liegenden Berge und verschiedene Wasserfälle, welche sich im Park befinden.

Blick auf den Half Dome
Am Glacier Point gibt es zwar eine ganze Reihe Parkplätze, diese sind aber im Sommer oft und schnell voll. Auf ca. halber Strecke auf dem Weg zum Glacier Point befindet sich noch ein Ausweichparkplatz, vom dem aus ein Pendelbus zum Aussichtspunkt fährt.
Vernal und Nevada Falls
Wir waren circa zur Mittagszeit am Glacier Point und es waren genügend Parkplätze frei. Vor Ort gibt es diverse Infotafeln, die sich mit der Geologie des Yosemite Valleys beschäftigen, die durchaus lesenswert sind. Für Geocacher ist dies so wie so Pflichtprogramm, weil es hier auch ein paar zugehörige Earthcaches gibt.

Am vordersten Ende des Aussichtspunkt kann man direkt ins Yosemite Valley blicken, der Wand fällt ca. 1000 Meter fast senkrecht ab.

Blick vom Glacier Point ins Tal
Wer möchte, kann vom Glacier Point auch zu Fuß in Tal laufen (oder natürlich auch vom Tal nach oben). Der Four Mile Trail ist 4,8 Kilometer lang, überwindet aber auf dieser Distanz 975 Höhenmeter. Sprich: es ist sehr steil.

Wir sind mit dem Auto ins Tal gefahren, welches landschaftlich (wie erwartet) sehr schön ist. Aber: es war voll. Sehr voll. Extrem voll.

im Yosemite Valley
Unten im Yosemite Valley verläuft ein Straße rund durch das Tal. Es ist eine zweispurige Einbahnstraße, die nur ein paar Kilometer lang ist. Allerdings läuft der gesamte Verkehr im Haupttal über diese Straße, inklusive der Zu- und Abfahrt zu den Lodges und den Campingplätzen. Dummerweise war ein Teil der Straße wegen Bauarbeiten auf eine Spur verengt und das hieß: Stau. Und zwar ein Stau, der dem in einer Großstadt zur Rush-Hour nichts nachsteht. Wir haben für 3 km ca. 1h gebraucht...

Da nachmittags so wie so alle Parkplätze belegt waren, entschlossen wir uns, direkt zum Hotel zu fahren. Dieses lag in der Nähe von El Portal, nur ein paar Kilometer vom süd-westlichen Eingang des Parks weg. Am nächsten Morgen sind wir dann bereits um 7 Uhr in den Park gefahren, für einen zweiten Besuch.

Blick in die aufgehende Sonne vom Tunnel View Aussichtspunkt
Um diese Zeit war es deutlich ruhiger im Park. Als erstes hatten wir die Bridalveil Falls besucht, einen eher kleinen Wasserfall. Danach waren wir am Merced River, der durch das Yosemite Valley fließt. Eine sehr schöne und idyllische Stelle ist der Ort, an dem sich der Earthcache Yosemite Valley River Meander befindet. Um 8.20 Uhr morgens waren wir hier (noch) alleine, in absoluter Ruhe. Hier konnte man sich nur schwer vorstellen, welche Menschenmengen sich später durch das Tal "schieben".

Blick auf den Merced River
Danach waren wir noch am Fuß der Yosemite Falls, dem 5. höchsten Wasserfall der Welt. Wobei die Fälle zweigeteilt sind und man von unten den oberen Fall nicht komplett sehen kann.

Blick auf die Yosemite Falls
Übrigens kommt man auch von oben an die Fälle, es gibt einen Trail. Hier sollte man aber auch ca. 3,5 bis 4 Stunden Weg vom Tal bis an den Startpunkt des oberen Falls veranschlagen.
An den Wasserfällen waren wir gegen 9 Uhr morgens und es wurde schon deutlich voller.  Wir haben danach unseren Besuch im Yosemite Nationalpark beendet und sind nach San Francisco weiter gefahren.

Der Yosemite Nationalpark ist toll, keine Frage, und auf jeden Fall auch einen Besuch wert. Das Problem: die meisten Besucher besuchen - so wie wir auch - das Haupttal, welches nur 18 Quadratkilometer groß ist. Entsprechend hoch ist die Dichte an Menschen (und Autos). 2015 waren wir ja in verschiedenen, ebenfalls recht populären, Nationalparks in Utah. Aber da war es im direkten Vergleich eher ruhig.


der Half Dome
Wer seine Reiseplanung so gestalten kann, dass der Yosemite Park nicht gerade zur "peak season" im Juli / Anfang August besucht wird, sollte dies machen. Alternativ empfiehlt es sich, früh im Park zu sein. Man kann im Yosemite Valley auch Fahrräder mieten und damit zu den verschiedenen Punkten im Tal fahren, über Radwege, unabhängig vom Autoverkehr. Da der Talboden ziemlich flach ist, ist dies auch für weniger trainierte Radfahrer kein Problem.
Wer im Yosemite Valley zelten will, sollte sich zumindest in den Sommermonaten frühzeitig um einen Platz bemühen. Als wir Anfang Juli dort waren, waren alle Campingplätze ausgebucht.
Weiter nördlich gibt es noch eine weiteren Straße, welche den Park in Ost-West Richtung durchquert. Allerdings kommt man dann nicht an den "Landmarks" wie Glacier Point, Half Dome, El Capitain und Yosemite Falls vorbei. Diese liegen alle im Haupttal.

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Geocaching: wie in anderen Nationalparks auch sind hier überwiegend Earthcaches und virtuelle Caches vorzufinden. Diese sind eigentlich alle gut und schnell lösbar und stellen den interessierten Geocacher vor keine Probleme.

Montag, 14. November 2016

Cachen in den Summit Metro Parks in Ohio

Die Summit Metro Parks befinden sich im Raum Akron, Ohio (ca. 45 südlich von Cleveland, Ohio) und stellen Schutz- und Naherholungsgebiete dar. In einigem der Parks befinden sich auch Earthcaches, die die geologischen Besonderheiten der Region thematisieren.

Vor fast genau einem Jahr hatte ich schon einen Teil der Earthcaches hier besucht. Dieses Wochenende passten Raum und Zeit für eine weitere Cacherunde. Zu ein paar der Caches gibt es im folgenden ein paar weitere Infos und Bilder.

Den Auftakt machte der Springfield Bog (das englische Wort "bog" heißt auf Deutsch: Sumpf, Moor). Hier befindet sich eine Sumpflandschaft, welche sich aber im Prozess der natürlichen Austrocknung befindet und so zur Prärielandschaft wird. Außerdem läuft die kontinentale Wasserscheide hier entlang.

Blick auf den herbstlichen Springfield Bog
Im Springfield Bog gibt es direkt zwei Earthcaches. Die nötigen Aufgabe kann man auf dem Rundweg durch Springfield Bog beantworten. Dies ist ein ca. 2,5 km langer, breiter, leicht welliger Weg, welcher gut zu laufen ist. Auf der Runde kommt man auch am Young's Bog vorbei, welcher noch "richtig" sumpfig ist.

Weg durch den Springfield Bog

Blick auf den Young's Bog
Nach dem Springfield Bog ging es weiter zum nächsten Sumpf, dem Kent Bog. Hier bietet die Landschaft ein völlig anderes Bild als im vorherigen Sumpf. Und anderem ist hier der südlichste Bestand der  ostamerikanischen Lärche zu finden. Und laut Infotafeln gibt es hier auch Schildkröten (von denen ich aber keine gesehen habe).

Lärchen am Wegrand
Durch den Kent Bog führt ein ca. 1 km langer, flacher Rundweg, welcher durchweg über einen ca. 1 m breiten Brettersteg führt. Neben einem Earthcache gibt es hier auch einen virtuellen Cache.

der Steg durch den Kent Bog
Nach zwei Sümpfen ging es dann an den Cuyahoga River, zu den Earthcaches "This Dance is between Land and River" und "The Cuyahoga River at Munroe Falls", welche sich mit der Uferzone des Flusses und der Bedeutung von Stromschnellen beschäftigen.

Blick auf den Coyahoga River
Danach wurde es dann "klassisch" geologisch, der folgende Earthcache "This Deck has an Ocean View" beschäftigt sich mit den hier sichtbaren verschiedenen Gesteinsschichten.

diese Plattform muss für den Earthcache bestiegen werden
Den Abschluss bildet dann ein Earthcache, welcher etwas weiter nördlich im Cuyahoga National Park liegt. Der Cache "Lock 29 to Deep Lock Towpath Trail EarthCache" kombiniert auf recht interessante Weise Geologie und Historie der Region (genau so wie der nahe gelegene Earthcache "Giant Steps at Deep Lock Quarry").

Blick auf den Cuyahoga River in der Nähe von Lock 29
Thematisiert wird hier der Ohio-Erie Kanal und dessen viele Schleusen, welche zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaut wurden, um den Warentransport per Wasserweg zu ermöglichen. Der hier zum ehemaligen Kanal quasi parallel verlaufende Cuyahoga River hat nämlich zu viel Gefälle (und damit Stromschnellen), um schiffbar zu sein.

Blick in die ehemalige Schleuse "Lock 29"
Blick auf den Cuyahoga River weiter stromaufwärts
Die Earthcaches sind alle recht einfach, alle Fragen können vor Ort beantworten werden, ganze ohne Internetrecherche oder Experimente im Feld.

Die Summit Parks und auch der Cuyahoga Nationalpark sind aber auch für Nicht-Geocacher interessant. Es gibt viele Trails verschiedener Längen, historische Informationen und sogar ein passables Netz an Radwegen. Wer einmal in der Region sein sollte: ein Besuch lohnt sich.

Mittwoch, 6. Juli 2016

Sandia Mountains in New Mexico - Cachen und Wandern

Heute Nachmittag war wieder ein wenig Zeit übrig, also wurde eine kleine Tour in die Sandia Mountains ganz in der Nähe von Albuquerque, New Mexico, USA, unternommen. Der höchste Punkt liegt auf 3255 m über dem Meeresspiegel - ziemlich hoch also.

Nach oben kommt man auf drei Arten: zu Fuss, "hinten rum" über eine (gut ausgebaute) Straße mit dem Auto oder mit einer Seilbahn. Letzteres war meine Wahl. Die Sandia Peak Tramway ist übrigens die zweit längste Seilbahn weltweit.

Die Talstation liegt ca. 15-20 Minuten Autofahrt von Albuquerque entfernt. Das Parken kosten 2 USD, Hin- und Rückfahrt mit der Seilbahn 25 USD.

Ankunft der Gondel

Blick aus der Gondel nach unten

Die Endstation liegt auf 3163 m Höhe. Von hier aus gehen eine Vielzahl von gut ausgeschilderten Trails in alle Richtung ab. Mein Weg führt über einen der Haupttrails zum ca. 3,5 km entfernten Sandia Crest, dem höchsten Punkt des Gebirgszugs. Auf diesem Weg liegen auch ein paar Geocaches (GC67H3B, GC2GBN5 und GC3Y33D) und ein Earthcache (GC3KFAF).

Die Westflanke des Gebirgszug ist ziemlich schroff und steil abfallend, da diese durch Verwerfungen / Plattentektonik entstanden ist, während die Ostflanke (über die die Straße bis auf den Sandia Crest führt) eher flach und lang gezogen ist.

Blick von der Bergstation Richtung Nordwesten

Blick in östliche Richtung
Der Weg von der Bergstation führt größtenteils östlich leicht unterhalb des Grads vorbei, es gibt aber genug Punkte, die weite Aussicht Richtung Westen zu genießen.

Blick auf das südwestliche Ende des Gebirgszugs
Blick auf Albuquerque
Der Trail ist wie gesagt ziemlich gut ausgeschildert, wäre aber auch so nicht zu verfehlen.

Trail zwischen Bergstation und Sandia Crest
Der Weg ist in der Regel zwischen ein und zwei Meter breit und mal mehr mal weniger steinig. Größtenteils führt der Trail durch lichten Wald, welcher Schatten bietet. Aufgrund der Höhe ist es aber so wie so nicht übermäßig warm. Während es heute in Albuquerque ca. 35°C waren, waren es oben angenehme 22°C.

Trail in einem Waldstück
Die Anstiege sind alle moderat und kurz. Nichts desto trotzt ist es schon ein wenig anstrengend - auf 3200 m ist die Luft nun mal merklich dünner.
die steilste Stelle wird über in Stein gehauene Stufen bewältigt
Insgesamt ist der Trail sehr gut zu laufen und bietet immer wieder spektakuläre Aussichten.

Blick vom Trail

Blick in eines der Seitentäler
Die Caches sind auch alle gut zu finden. Eigentlich wollte ich noch einen weiteren Earthcache machen (GC1YK8V), für die ca. 2 km und 150 Höhenmeter extra fehlte mir aber leider die Zeit. Ansonsten gibt es besonders auf der flacheren Ostseite jede Menge Tradis.

Wer zum Wandern kommt findet jede Menge Trails aller Schwierigkeitsstufen, eine Übersicht ist auf der Webseite sandiahiking.com zu finden.

Panoramafoto, aufgenommen vom Sandia Crest
Insgesamt hat die kleine Tour ziemlich Spaß gemacht, einen Besuch, selbst für einen halben Tag, kann man uneingeschränkt empfehlen. Hin- und zurück bin ich ca. 8 km gelaufen, wobei die "Umwege" für's Geocaching eher gering waren.
Im Winter ist die östliche Seite übrigens ein Skigebiet, die breiten Haupttrails sind aber wohl trotzdem geöffnet.

Selfie auf 3230 m Höhe

Dienstag, 5. Juli 2016

Petroglyph National Monument in New Mexico, USA

Heute Nachmittag war ein wenig Zeit, also wurde eine kleine Wanderung auf drei Vulkankegel im Petroglyph National Monument unternommen. Dies ist ein Schutzgebiet westlich von Albuquerque ´, New Mexiko, USA. Schutzgebiet ist es in erster Linie wegen der prähistorischen indianischen Funde in diesem Gebiet. Aber auch geologisch ist die Gegend interessant, weil sie hauptsächlich vulkanisch ist. Und auf einem der drei Vulkankegel ist (natürlich) auch ein Earthcache (GC1A3V6).

Karte des Petroglyph National Monuments

Um zu den Vulkanen zu gelangen, muss der Zugang und Parkplatz im Westen gewählt werden. Von hier startet ein ca. 5 km langer Rundweg zu den dreien: "Vulcan Volcano" (Anmerkung: ein wenig origineller Name für einen Vulkan...), "Black Volcano" und "Ja Vulcano". Der Earthcache ist am erstgenannten Vulkan.

Blick auf den Vulcan Volcano (links) und den Black Vulcano (rechts)
Der Weg ist ziemlich breit und gut ausgeschildert, Verlaufen ist quasi unmöglich. Der größere Teil des Wegs ist relativ eben, zwischendurch wird es aber auch etwas steiniger. Nur die letzten ca. 100m zum Vulcan Volcano sind steiler und sehr steinig.

das erste Wegstück Richtung Vulcan Volcano

das letzte Stück ist steil und steinig
Vom Trail aus hat man einen guten Blick auf das Tal des Rio Grande, in dem auch Albuquerque liegt. In westlichen Richtung liegt eine ziemlich einsame und weitläufige Ebene.

Blick auf Albuquerque
die Ebene, welche westlich der Vulkane liegt
Wer hier unterwegs ist sollte nicht vergessen: man ist in einer Halbwüste unterwegs. Trotzdem die Runde nur ca. 5km lang ist, sollte man genug Wasser mitnehmen, sich mit Sonnencreme eincremen und auch eine Kappe / einen Hut zum Schutz gegen die Sonne tragen. Der Startpunkt der Runde liegt bei ca. 1750 m über NN. Trotzdem kann die Temperatur hier im Sommer bei bis zu 40°C liegen.

karge Vegetation am Wegesrand
Neben dem Earthcache gibt es hier noch einen virtuellen Cache oben auf dem Ja Volcano. Nur sind die Weg dorthin zwecks Regeneration der Natur im Moment gesperrt. Außerdem gibt es noch einen Multi, welcher aber in letzter Zeit nur DNF-Logs hatte, weswegen ich diesen gar nicht angegangen bin.

Der Park hat relativ "enge" Öffnungszeiten, Zugang hat man von 9 bis 17 Uhr. Der Zugang ist ebenso wie das Parken kostenlos. Am Parkplatz gibt es eine Toilette und diverse Infotafeln zu dem Gebiet.

Wer also mal in Albuquerque, NM ist und so ca. 2-3h Zeit hat, sollte die Runde ruhig besuchen. Gut zu laufen und eine interessante Gegend.

die drei Vulkankegel im Panoramabild

Montag, 27. April 2015

Cachen auf der Palos Verdes (Kalifornien, USA)

Die Palos Verdes ist eine Halbinsel südlich von Los Angeles, in deren Süden / Südwesten ein relativ großes Gebiet liegt, in dem gut Spazieren und Wandern kann.

Dieses war das Ziel meiner heutigen Cachetour, genau genommen die beiden Earthcaches GC57MKV und GC580P8, die sich dort befinden. Es gibt auch noch eine dritten Earthcache (GC57P9N), den hatte ich aber schon im Februar diesen Jahres besucht.

Ausgangspunkt war für diese Tour "oben", der mehr oder minder höchsten Punkt des Gebiets (bei ca.  N 33°45.465 W 118°22.050), zu dem eine Straße führt. Hier gibt es reichlich Parkmöglichkeiten und hier fängt auch die "Burma Road" an, der Hauptweg durch das Gebiet. Dies ist ein breiter Weg aus fest getretenem Boden mit ein paar Steinen, auf dem man sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Pferd bewegen darf.

Blick vom Beginn dee Burma Road auf den Pazifik
Landschaftlich ist das Gebiet recht reizvoll, zumal es gerade in den höheren Bereichen tolle Ausblicke auf den tiefer liegende Pazifikküste bietet.

ein weiterer Blick auf den Pazifik, ein Stück tiefer auf der Burma Road
Der ersten Cache war dann der Tradi "Bird's Eye View", welcher sich nahe eines Aussichtspunkts befindet.
Der Cache konnte muggelfrei geloggt werden.

Blick vom Aussichtspunkt ins Tal
Apropos Muggel: das Gebiet ist bei Spaziergängern, Wanderern und Joggern äußerst beliebt. Und entsprechend voll ist es bei gutem Wetter (was ja in dieser Gegend quasi Standard ist). Da sich alle Tradis in unmittelbarer Nähe eines Weges befinden, muss man also ggf. schon mal sehr geduldig sein, um beim Cachen zugreifen zu können. Bzw. ich habe es bei mehreren Tradis erst gar nicht versucht, weil es einfach zu voll war.

Aber das Hauptziel waren ja die beiden Earthcaches. Der erste besuchte, "Portuguese Bend Landslide Features", war auch der Punkt, der am weitesten vom Ausgangspunkt entfernt lag. Und auch den größten Höhenunterschied, nämlich ca. 300 Höhenmeter, aufweist. Die kürzeste Strecke ist ca. 3km lang und führt erst über den breiten Weg, dann über schmalere Weg, die teilweise auch recht steil waren.
Ausgeschildert ist das Gebiet übrigens sehr gut und auch OSM als auch Google Maps haben alle Trails verzeichnet, von daher ist die Orientierung kein Problem.

Beim Cache Portuguese Bend Landslide Features geht es um die Erdschichten, die in dieser Gegend immer noch langsam abrutschen.

Nach dem Sammeln der Informationen ging es dann zum nächsten Earthcache, "1 Million, B.C.".

Blick in die Cachearena des heutigen Vormittags
Und das hieß erst Mal: wieder bergauf. Jetzt wurde der etwas weitere, aber dafür flachere Weg gewählt.

Wie auf den Bildern zu sehen, gibt es in dem Gebiet zwar Vegetation, aber so gut wie keine Bäume. D.h. man läuft ständig direkt in der Sonne. Wer hier unterwegs ist sollte also an den Sonnenschutz denken. Und natürlich auch genug Wasser dabei haben.

ein größerer Kaktus am Wegesrand
Zurück zum Earthcache: die letzten ca. 100m ging es über einen schmaleren Pfad nach oben, und zwar relativ steil. Außerdem war der Untergrund ziemlich staubig, leicht lose und dadurch etwas rutschig. Nicht wirklich ein Problem, aber die Geländewertung von 3 ist schon gerechtfertigt.

Der Cache 1 Million, B.C. beschäftigt sich mit den hier vorzufindenden Lava-Ablagerungen, welche eben ca. 1 Millionen Jahr als sind.

Blick vom Earthcache weiter bergauf
Auch hier war das Einsammeln der gefragten Informationen kein Problem. Danach ging's dann weiter konstant bergauf, bis das Cachemobil wieder erreicht war.

Man könnte das Gebiet übrigens auch von "unten" angehen, wenn man in Küstennähe am Palos Verdes Drive South parkt. Kürzer sind die Strecken, aber, wenn man "oben" parkt.

Meine Runde (bzw. es war in Teilen ja keine Runde, sondern hin- und her) hatte eine Länge von ca. 8,6 km mit 300 Höhenmeter runter und dann wieder rauf. Dafür habe ich etwas weniger als 2h gebraucht, inkl. Zeit für's Cachen. Man könnte die Runde auch noch ohne Probleme ausdehnen, in dem man z.B. bis zur Küste runter geht oder vom Earthcache 1 Million, B.C. über die schmaleren Trails zurück nach oben. Dann sollte man aber entsprechend mehr Zeit einplanen.
Spaß hat die Tour jedenfalls gemacht.

Und das wichtigste nochmal: wer in dem Gebiet auch mal Cachen gehen möchte - Sonnenschutz und genug Wasser nicht vergessen!