Montag, 18. August 2014

Unser kleines Cache-Legeset

Wer öfters neue Caches legt (zu dieser Sorte Geocacher gehören wir auch), der braucht - neben einem adäquaten Cachebehälter - auch eventuell noch diverse andere Utensilien.

Da wir unsere Caches bevorzugt aufhängen (also auf Knie- bis Kopfhöhe, nicht auf T5 Höhe) brauchen dafür halt noch die passenden Dinge. Um diese nicht jedes Mal aufs neue zusammensuchen zu müssen, haben wir uns irgendwann mal unser kleines Cache-Legeset zusammengestellt, welches so aussieht:


Der Inhalt:
  • Schraubhaken in verschiedenen Größen
  • Schlüsselringe in verschiedenen Größen
  • ein Stück Gartendraht
  • ein Stück Gartenbast
  • schwarzes Gewebeklebeband
Das ganze passt ganz gut in eine 0,3 l Clip'n'Lock Dose. Zusätzlich nehmen wir noch das Schweizer Messer mit (welches auch eine Zange und Drahtschneider hat), wobei das Messer nicht in der Dose ist.

Damit ist man eigentlich für jegliche Aufhängungen im Wald gerüstet. Dieses Set führen wir auch immer bei der Cachewartung mit.
Das Gewebeklebeband  brauchen wir übrigens nicht für die hängenden Caches, sondern immer dann, wenn die Magneten an einem Cache mal neu befesttigt werden müssen (ja, wir haben tatsächlich auch Caches an Leitplanken ;-) ).

Wer sich unter "hängenden Caches" nichts vorstellen kann, hier noch zwei Beispiele:

Cache mit Schraubhaken und Schlüsselring im Totholz eines Baums befestigt
Cache plus Deko mit Gartendraht und Gartenbast an Ästen aufgehängt
Auf beiden Bilder sind zwar Mighty Mega Cache Container zu sehen, diese Art der Aufhängung funktioniert aber auch mit den meisten anderen Cachebehältern der Größen "Micro" und "Small".


Samstag, 16. August 2014

Geocaching im Kleinwalsertal

Unseren Sommerurlaub haben wir dieses Jahr im Kleinwalsertal verbracht (das Wetter war zwar nicht "Sommer", aber das ist ein anderes Thema ;-) ). Dabei haben wir natürlich auch den ein oder anderen Geocache gesucht und gefunden.

Doch bevor wir über Geocaching reden, erst noch ein paar Worte zum Kleinwalsertal: Das Tal gehört zu Österreich, Bundesland Vorarlberg - ist aber nur via Deutschland zu erreichen. Dies liegt daran, dass das Tal ein Sacktal und ca. 2000 Meter hohen Bergen umgeben ist. Die einzige Zugangsstraße kommt von Norden / Oberstdorf, also aus Richtung Deutschland, in das Tal. Weitere Details hierzu kann man bei Interesse bei Wikipedia nachlesen.

Im Winter ist das Kleinwalsertal bei Wintersportlern beliebt, im Sommer kann man dort sehr gut wandern. Das schöne dabei ist, das es Touren für alle Altersklassen, sprich von (sehr) einfach und relativ flach bis alpin gibt, inklusive Klettersteigen (wie z.B. dem Mindelheimer Klettersteig). Ein Teil der Wege ist dabei auch so beschaffen, dass diese voll Kinderwagen-tauglich (größere Räder vorausgesetzt) sind.

Blick von der Kuhgehrenspitze ins Kleinwalsertal
Aus Geocacher Sicht ist das Kleinwalsertal passabel "bestückt" (bezogen auf Caches, welche bei geocaching.com gelistet sind), wobei die Cachedichte - im Vergleich zu anderen Regionen - eher mäßig ist. Zum südlichen Ende des Tals hin nimmt die Cachedichte ab. Dominierende Cacheart ist eindeutig der Tradi. Dazu gibt es ein paar Multis, eine handvoll Earthcaches und drei Mysteries. Oder anders gesagt: viel Vorbereitungszeit vor einer Tour im Kleinwalsertal ist nicht nötig.

Die überwiegenden Teil der Cache liegt an Wanderwegen, so dass man die Cache "nebenbei" beim Wandern suchen kann.

 Blick ins Wildental - hier liegt ein Tradi und das Final eines Mysteries
Der Weg bis zur Fluchtalpe (am Ende des Tals) ist voll familien-tauglich.
Wer ein paar mehr Dosen auf einer Wanderung suchen will, der sollte als Ausgangspunkt die Auenhütte wählen. Die Wege von hier Richtung Ifen / Hahnenköpfle und Richtung Melköde / Schwarzwasserhütte weisen eine erhöhte Dosendichte auf. Wobei beides bei weitem keine Powertrials sind, der Dosenabstand beträgt in der Regel 400-600 m - teilweise in Kombination mit etlichen Höhenmetern dazwischen.

Der Weg Richtung Ifen / Hahnenköpfle ist bei gutem Wetter extrem stark frequentiert, sprich: Muggelalarm. Von daher hatten wir hier auch diverse DNFs, aber nicht nur wegen Muggeln.
Schöner zu laufen ist aber so wie so der Weg von der Auenhütten zur Schwarzwasserhütte. Bis zur Melköde (einer Alpe mit Gasthaus), welche von der Strecke her ca. auf halben Weg liegt, ist der Weg problemlos für jedermann zu schaffen, zumal man bis dorthin kaum Höhenmeter macht. Auf diesem Weg liegen diverse, gut gepflegte Tradis sowie der recht interessante Earthcache "Dolinen im Schwarzwassertal" (GC3QB1D).

Blick von der Melköde auf den Ifen
Nach der Melköde wird der Weg dann deutlich schmaler und steigt steil an, bis man auf eine erste Ebene kommt, welche landschaftlich sehr schön ist und nur moderat ansteigt. Die letzten ca. 700 m Weg zur Schwarzwasserhütten steigen dann nochmal steil an. Bis zur Hütte gibt es alle 400 bis 600 m Tradis, welche alle gut zu finden sind.
Wer an der Schwarzwasserhütte Pause macht, der sollte den Kaiserschmarn probieren: sehr lecker, eine riesige Portion (die auch für zwei Leute reicht) und das Ganze für weniger als 9,- Euro.

Apropos Preise: interessanter Weise ist es so, zumindest nach unserer Erfahrung der letzten zwei Wochen, dass die weiter entfernten Hütten (also die, die nur zu Fuß zu erreichen sind), preiswerter und besser sind als solche Gasthäuser, die an der Straße liegen...

Übrigens sind auch so gut wie alle Gipfel, welche ohne alpine Ausrüstung begehbar sind, ebenfalls bedost. Wobei man nichts desto trotz hierfür vernünftige, hohe Wanderschuhe haben und auch halbwegs trittsicher sein sollte.

Log auf dem Gipfel der Kanzelwand auf ca. 2030m Höhe.
Im Hintergrund ist das Fellhorn zu sehen.
Und sollte das Wetter mal schlecht sein, so empfiehlt sich ein Besuch der Breitaklamm, der tiefsten Felsschlucht Mitteleuropas, durch welche der Fluss Breitach fließt. Die Klamm ist sowohl vom Kleinwalsertal (Parkplatz "Walserschanze") als auch Deutschland aus erreichbar. Hier befindet sich auch ein Earthcache, GC1VKGD.

Blick in einen Teil der Breitachklamm
Da man in der Klamm so wie so nass wird, spielt es auch fast keine Rolle, ob es regnet oder nicht...

Ein sehr schöner, ebenfalls gut zu erreichender Ort, ist die "Naturbrücke" in der Nähe von Riezlern. Hier hat sich ein Bach den Weg unter dem Stein hindurch gebahnt und so eine  bogenförmige, natürliche Brücke geschaffen.

auf der Naturbrücke
Caches gibt es hier auch einige: Mit der Naturbrücke beschäftige sich der Earthcache GC33HTT, direkt an der Naturbrücke gibt es einen Tradi (GC22D7H) und die Station eines Multis (GC1ZWHG).

Zusammenfassend sagen wir, dass das Kleinwalsertal sich als Ziel anbietet, wenn man familien-taugliche Wanderungen von einfach bis schwieriger mit Geocaching kombinieren möchte. Hier gibt es in diesem Tal viele gute Möglichkeiten, in Verbindung mit einer schönen Landschaft und vielen Möglichkeiten, einzukehren
Wer aber Wert auf möglichst viele Fund und eine hohe Fundrate legt, der sollte sich ein anderes Ziel suchen, denn dazu ist die Cachedichte im Tal zu niedrig.

Uns hatte es aber auf jeden Fall gefallen :-) Die meisten Caches sind gut gepflegt, haben zielführende Hinweise im Listing und - wo nötig - auch ein Spoilerfoto. Von daher hat der Urlaub auch Geocaching-technisch Spaß gemacht.
Für die Statistikfreunde: im Kleinwalsertal selbst haben wir im Urlaub 32 Caches gefunden: drei Earthcaches, zwei Multis, einen Mystery und der Rest Tradis.

Und ganz zum Schluss noch der Link auf die offizielle Homepage des Kleinwalsertals: http://www.kleinwalsertal.com/de
Hier findet man viele Infos zum Tal, inklusive Infos zu den lokalen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen.


Dienstag, 22. Juli 2014

Wie wichtig ist die eigene Geocaching-Statistik?

Der ein oder andere wird es vielleicht schon im Blog vom JörgTH (einem befreunden Cacher und Geocaching-Blogger aus unserer Homezone) oder bei einem der sozialen Netzwerke gelesen haben: jemand wollte bei ebay sein Geocaching-Account bei gc.com versteigern. Mit 4556 Funden und einer vollen 81er Matrix.

Die Frage, die ich mir immer noch stelle ist dabei nur: wer ist eigentlich der Ärmere - der Verkäufer oder der, der sowas kauft?

Geocaching - egal, auf welcher Plattform, ist ein Spiel, ein Hobby und kein Leistungsport. Und wer viele Funde hat, ist auf keine Fall ein besserer Cacher! Wissen wir aus eigener Erfahrung, denn der Blogeintrag hier im Blog Wie man NICHT loggt war durch Cacher mit mehr als 7000 Funden initiiert.

Was motiviert Geocacher also dazu, einen Account-Kauf wie oben erwähnt überhaupt in Erwägung zu ziehen? Tja, keine Ahnung... Erhöhtes Geltungsbedürfnis? Vielleicht. Funktioniert aber auch nur, wenn man sich bevorzugt mit Geocachern umgibt, die auch total Statistik-geil sind, sonst bringt es das nicht.

Zugegebener Maßen interessieren wir uns Statistik auch - sonst hätten 25% von DerSchnelleLinus nicht pygcstats entwickelt, welches diverse statische Daten aus dem "My Foundy" Pocket Query von gc.com generieren kann. Aber uns interessieren in erster Linie unsere eigene Daten wie z.B. die Funde pro Land, Verteilung der Funde auf Cachearten und Dosengrößen. Statistik von anderen Cacher schauen wir uns so gut wie nie an. Warum auch?

Also: geht raus und sucht Caches, weil ihr Freude am Geocaching habt. Ob man 100, 1000 oder 4556 Funde hat ist total egal. Zahlen spielen keine Rolle, der Spaß steht im Vordergrund!

Donnerstag, 17. Juli 2014

Pseudo-Insektenhotel als Cacheversteck - eine Bastelanleitung

Manchmal möchte man einen Cache vielleicht doch nicht (schon wieder) unter Steinen an einer Baumwurzel verstecken oder das Döschen nicht schon wieder mal in eine Astgabel legen. Was gebasteltes soll her. Wer handwerktechnisch begabt ist und das richtige Werkzeug hat, der hat damit wahrscheinlich kein Problem. Trifft nur halt auf die meisten Cacher / Menschen nicht zu.

Die folgende Bastelanleitung ist aber auch für semi-talentierte Bastler geeignet. Und Werkzeug braucht man auch nicht viel:
  • eine (Hand-) Säge für Holz
  • Holzleim
  • ein paar (Holz-) Schrauben plus Schraubendreher
  • einen Tacker (wie er auch im Büro zum Tackern von Papier genutzt wird)
Also Material braucht man:
  • eine Sperrholzplatte
  • einen Streifen Sperrholz
  • eine Dachlatte
  • ein Stück Kannichendraht
  • Kiefernzapfen
Fertig. Und das ganze gibt dann ein "Pseudo-Insektenhotel-Cacheversteck".

Das ganze sieht "live" aus:

fertig gebautes Pseudeo-Insektenhotel
Im Wald bzw. in einem bewaldeten Gebiet aufgehängt hat man so direkt noch eine passable Tarnung inklusive.

Was die Größe angeht ist das Insektenhotel recht flexibel, da man es quasi beliebig skalieren kann. Das von uns gebaute war relativ klein, nur etwas größer als ein A4 Blatt.

Im Baumarkt haben wir uns eine Sperrholzplatte Dicke 6 mm auf die Größe 40x30 cm zuschneiden lassen. Das ist die Rückwand. Plus direkt noch einen Streifen Sperrholz 7x30 cm für das Dach.

Die Dachlatten sägt man sich dann auf die passende Länge zurecht, so dass sie den Boden und die Seitenwände des Insektenhotels ergeben.

Rückwand, Seiten und "Boden" des Insektenhotels
Dann klebt man die zurecht gesägten Dachlatten auf der Sperrholzplatte fest, so dass ein oben offener Rahmen entsteht. Zusätzlich kann man jedes Dachlattenstück noch mit 2-3 Schrauben von hinten verschrauben.
Die beiden Dachlatten, die die Seitenwände bilden, hatten wir oben etwas schräg abgesägt, damit das Dach später auch etwas schräg ist.

Rohbau des Insektenhotels
Dann wird noch das Dach drauf geklebt und mit zwei Schrauben gesichert - fertig ist der Rohbau.
Auf dem obigen Bild ist übrigens zu sehen, dass bei unserem Insektenhotel der Boden aus zwei verleimten Dachlatten besteht, also doppelt dick ist. Hintergrund ist, dass der ursprüngliche Plan war, eine 38 mm Sackloch waagerecht hinein zu bohren, wo dann ein PETling drin stecken solte. Da zwei Dachlatten aber "nur" ca. 48x48mm im Querschnitt sind müsste man a) ziemlich präzise Bohren und b) bleibt trotzdem nur 5 mm Wandstärke - bisschen wenig. Von daher wurde dieser Plan beim Bauen wieder verworfen,

Bevor es weiter geht haben wir das Hotel noch mit Holzschutzfarbe mehrfach gestrichen. Und dann ging es an die Füllung. Diese besteht wie bereits gesagt aus Kiefernzapfen, welche hinter Kanninchendraht "eingesperrt" werden. Das Drahtgitter wurde mit einem normalen Tacker festgetackert, der überstehende Draht abgeschnitten - fertig.

In freier Wildbahn sieht das ganze so aus:

Pseudo-Insektenhotel in freier Wildbahn
Wie gesagt ist dies die einfachste Variante eines Insektenhotels. Mögliche Varianten sind z.B. andere "Füllungen" (einfach mal von den Bildern im Internet insperieren lassen) oder auch ein doppelter Boden, eine doppelte Rückwand oder ein größere "Dachstuhl", so dass auch größere Dosen im Hotel gelagert werden können.

Apropos Dose: bei unserem Hotel ist ganz einfach ein PETling mit einer Halteklammer auf der Rückseite befestigt. Ist in unserem Falle völlig ausreichend.

PETling mit Halteklammer auf der Rückseite des Hotels
Das Pseudo Insektenhotel haben wir dann mit einem Stück Draht an einem Ast im Wald aufgehängt, etwas abseits eines Wegs. Funktioniert gut, wobei das Versteck auch erst seit ein paar Wochen im Einsatz ist. Von daher können wir auch nicht sagen, ob da wirklich Insekten einziehen (was ja nicht unbedingt sein muss...) und ob dies dann beim Bergen der Dose stören würde. Und wie das Hotel nach dem 1. Winter aussieht bleibt auch abzuwarten.

Jedenfalls ist es wie gezeigt nicht schwierig, mit ein bisschen Holz und ein paar Werkzeugen ein "etwas anderes" Cacheversteck zu bauen. Und wer handwerklich etwas geschickter ist und Zeit kann, kann das Insektenhotel noch in Form, Größe und Funktion fast beliebig komplexer machen.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Mighty Mega Cache Container - sehr gut und jetzt auch günstig

Über den Cachebehälter Mighty Mega Cacher Container ist hier im Blog ja schon mal geschrieben worden. Kurzfassung: Größe small, super robust und dicht - sehr empfehlenswert!

Der "größte" Nachteil ist (bzw. war): Mighty Mega Cache Container sind teuer, und zwar richtig. In deutschen Geocaching-Shops liegt der Preis in der Regel bei 13 - 15 Euro pro Stück. Dafür bekommt man auch eine Mun-Kiste (bei ebay) oder drei bis vier 0,3 l Clip'n'Lock Dosen eines Markenherstellers oder ca. 20 PETlinge ;-)

Mighty Mega Cache Container

Und selbst wenn man die Dose z.B. im US-amerikanischen Shop von Groundspeak kauft, liegt der Preis noch bei ca. 13,- USD, ohne Porto nach Deutschland.

Was unterm Strich den verstärkten Einsatz von Mighty Mega Cache Containern verhindert, weil es das Dosenverstecken sonst auf Dauer ein bisschen teuer macht.

Nun habe wir letzthin wirklich per Zufall einen Geocachingshop namens GxProxy im Netz gefunden, welcher zwar ein sehr eingeschränktes Sortiment hat - aber dafür Might Mega Cache Container für 5,99 USD! Gut, da kommt natürlich Skepsis auf - halber Preis im Vergleich zu Groundspeak und 1/3 des Preises im Vergleich zu deutschen Shops? Ist das wirklich die gleiche Dose oder eine billige Kopie? Nach den Bildern und der Beschreibung ist es das Original.

offener Mighty Mega Cache Container
Und probieren geht über studieren, also direkt online geshoppt und vier Mighty Megas bestellt. Wenn man die Dose nicht innerhalb der USA liefern lässt, erhöht sich der Preis - warum auch immer - auf 7,99 USD, was immer noch günstig ist. Dazu kommen dann nach Versandkosten, so dass der Endpreis pro Dose bei rund 10,- Euro lag. Klar, wer mehr bestellt (oder noch andere Sachen mitbestellt), für den "sinkt" der Preis noch weiter.

Heute sind die Dose angekommen: ist das Original. Sehr schön. Und ich habe auch den Verdacht, dass GxProxy der Hersteller dieser Dosen ist (was den niedrigen Preis erklären würde). Übrigens kam die Sendung nicht aus den USA, sondern von GxProxy in Europa, wodurch die Lieferung schon 3 Tage nach der Bestellung erfolgte. GxProxy Europa hat auch einen Webshop, aber der ist eine Ecke teurer als der amerikanische. Ein kurzer Check hat ergeben, dass die Bestellung in den USA ein paar Euro preiswerter war als die gleiche Bestellung in Europa gewesen wäre. Das kann sich natürlich in Abhängigkeit von der Menge der Ware(n) ändern. Vor einer Bestellung sollte man hier einen Preisvergleich machen.

Jedenfalls ist es schön, dass wir günstig ein paar Mighty Mega Cache Container erstanden haben, so dass wir diese - sehr guten - Dosen demnächst bei Bedarf auch öfters einsetzen können :-)


Nachtrag 10.7.: "günstig" im eigentlichen Sinn - und im Vergleich zu anderen Dose - ist der Mighty Mega auch aus der neuen Bezugsquelle nicht. Aber immerhin 'ne Ecke "günstiger" :-)

Montag, 30. Juni 2014

Wie man NICHT loggt oder auch: nach uns die Sinnflut...

Es gibt ja bekanntlich mehrere Möglichkeiten, seinen Namen in einem Geocaching-Logbuch zu hinterlassen: klassisch von Hand mit einem Stift, per Stempel (wenn das Logbuch groß genug ist) oder mit Hilfe eines Logaufklebers.

Letzteres war der Weg der Wahl einer Gruppe von Cachern, welche eine Reihe unserer Mysteries gelöst und dann auch zum Loggen (erfolgreich) gesucht hatten. Um Platz im Logbuch zu sparen wurden Logaufkleber verwendet, welche auf einem Aufkleber alle Namen der Cacher aufgedruckt hatten. Ein durchaus ehrenwertes anliegen. Nur war leider die Umsetzung doch... mangelhaft.

Grund: die Aufkleber waren zu groß für einen Teil der von uns verwendeten Logbücher. Das ganze sah so aus:
Logbuch mit zu großem Aufkleber

Und, der eigentliche Punkt ist: die Gruppe Cacher hat die Aufkleber trotzdem vielfach eingesetzt. Obwohl diese deutlich zu groß waren und offensichtlich überstanden. Das obige Fotos ist gemacht worden, nachdem wir das Logbuch - welches zu einem aktiven Cache von uns gehört - aus dem PETling entnommen hatten.

Logbuch und Aufkleber im Größenvergleich - 1,2 vs. 1,7 cm
Der "Erfolg" des Aufklebereinsatzes ist, dass die Logbücher durch den überstehenden Aufkleber verknickten und - bis jetzt zum Glück nur in einem Fall - der Logaufkleber auf der Innenseite des PETlings festklebte, was die Logbuchentnahmen schwierig machte.

Das ganze nochmal in Zahlen: die gezeigten Aufkleber sind 1,7cm hoch, das gezeigte Logbuch nur 1,2 cm. 0,5 cm Überstand. Und die "kleineren" PETling haben auch nur einen Innendurchmesser von ca. 1,4 cm. Ähnlich sah es bei den Logbücher für den Dosentyp "Groundspeak Micro" aus, wobei der Überstand da nicht ganz so groß ist.
Jedenfalls musste die Cacher zumindest bei den kleinen PETlingen das Logbuch regelrecht hineingedrückt haben, weil es eben nicht passt.

Da fragt man sich doch: was soll das? Warum versucht jemand ein Logbuch, was durch seinen eigenen Logaufkleber nicht mehr passt, in die Dose (hier den PETling) zurückzudrücken. Klar, der eigene Name steht im Logbuch, d.h. man selber muss ja ans Logbuch nicht mehr ran. Und die Cacher, die danach kommen oder der Cacheowner? Egal...! Da fehlt uns auch leider jegliches Verständnis für das Vorgehen dieser Cacher und denen fehlt da wohl auch die richtige Einstellungen gegenüber anderen Cachern und den Cacherownern... traurig, so was.
Jedenfalls müssen wir jetzt eine ganze Reihe unserer Caches kontrollieren, damit die nachfolgenden Cacher (wieder) ein einwandfrei passendes Logbuch in der Dose vorfinden.

Abschließend möchten wir noch sagen, dass das zum Glück bis jetzt ein Einzelfall war und wir sonst keinerlei Probleme dieser Art haben (und die suchenden Cacher wohl auch keinerlei Probleme mit unseren Dosen :-) ).
Aber wie das halt so ist: die paar, die sich besonders schlecht benehmen fallen halt auch besonders stark auf. Auch beim Geocaching.

Samstag, 7. Juni 2014

WWFM XI Event in Limburg a.d. Lahn

Heute, 7.6.2014, fanden weltweit die WWFM (=World-Wide Flash Mob) Events statt, zum 11. Mal insgesamt. In Limburg a.d. Lahn wurde, nach 2013, zum 2. Mal ein WWFM-Event von uns ausgerichtet.

Um 10 Uhr ging's dann los. Königswetter und etwas mehr als 50 Geocacher von sehr jung bis fortgeschrittenes Alter versammelten sich in der Nähe des Limburger ICE-Bahnhofs. Da man hier zumindest am Wochenende sehr ungestört ist, ist das Limburger Event kein klassischer Flashmob.

Aber ein bisschen was "besonderes" gab's dann doch: für das obligatorische Gruppenfoto setzen die Cacher eine "Signal the Frog" Maske auf (die Vorlage wurde uns freundlicher Weise von Groundspeak auf Anfrage zur Verfügung gestellt).

Das ganze sah so aus:

Gruppenfoto des Limburger WWFM XI Events
Danach gab's noch bis ca. 11 Uhr Geocaching-Talk mit bekannten und noch nicht bekannten Cacher-Kollegen. Interessanter Weise dominierte unter den Mystery-affinen Cacher das Gespräch über den Mystery "DSL-Verschüsselung für Geocacher", ein D5 Cache. Der Cache hat übrigens nichts mit uns (DerSchnelleLinus = DSL) zu tun. Glaube wir zumindest ;-) Aber vielleicht müssen wir uns mit diesem Cache doch mal beschäftigen...

Jedenfalls war's ein kurzweiliges und interessantes Event. Neuauflage für 2015 ist quasi fest eingeplant. Mal sehen, was wir dann machen - vielleicht doch mal einen richtigen Flashmob ;-)