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Sonntag, 21. Juni 2015

Geocaching Souvenirs sammeln leicht gemacht - auch von der Couch aus!

Vor ein paar Tagen hat ja die neue Souvenir-Aktion auf geocaching.com Namens Roadtrip '15 angefangen, bei der man ein paar neue Souvenirs bekommen kann, wenn man zur richtigen Zeit den richtigen Cache loggt.

Ein "Seiteneffekt" unserer heutigen Cachetour war, dass wir das "Spass mit Favoriten" Souvenir bekamen. Was dann auch die Frage aufwarf: was passiert eigentlich, wenn man einen Souvenir-bringenden Cache loggt und den Logeintrag wieder löscht - bleibt dann das Souvenir bestehen?

Also wurde zusammen mit einem befreundetem Cacherteam ein knallharter Selbstversuch gestartet. Dazu wurden Caches als "gefunden" geloggt, für die es ein neues Souvenir gibt und direkt nach dem Loggen der Logeintrag wieder gelöscht. Danach wurde dann die Souvenirseite gelöscht.

Als erstes wurde ein Tradi in einem Bundesland geloggt, in dem bisher noch kein Fund verzeichnet war. Danach wurde dann noch ein (großes) Event letzten Monat als "Attended" geloggt. Logs gelöscht, Souvenirseite aufgerufen und siehe da: die Souvenirs sind noch da.

Da muss man natürlich auch direkt mal die Frage stellen: Bug oder Feature? Sieht eigentlich schwer nach Bug aus, da Groundspeak scheinbar das Souvenir unmittelbar nach dem "gefunden" / "attended" Log frei schaltet, danach aber nicht mehr prüft, ob die Bedingungen für das Souvenir nach wie vor erfüllt sind.

Über den Sinn und Unsinn von Souvenirs wird ja so wie so gerne diskutiert. Aber wenn man sich wirklich Souvenirs wie oben gezeigt von der Couch aus "besorgen" kann, ohne seine eigene, tatsächliche Logstatistk (real gefundener Caches) dauerhaft zu verfälschen, sind Souvenirs wirklich nur nutzlose bunten Bildchen ohne jegliche Aussagekraft.


Donnerstag, 14. Mai 2015

Besuch des GPS Maze in Mainz

Heute haben wir  - in voller vierer Teamstärke - das GPS Maze in Mainz besucht. Das GPS Maze ist eine Art spezielles (Geocaching-) Event, welches entwickelt wurde, „um Menschen jeden Alters etwas über die GPS-Technologie und Geocaching durch interaktive Nutzung beizubringen.“ (Quelle).
Das GPS Maze findet erst zum 2. Mal in Europa statt (das erste war 2013 in Prag).

Mainz ist von unserer Homebase ja nicht so weit weg und so waren wir nach ca. 40 min Autofahrt auch schon an der Rheingoldhalle in Mainz, wo das GPS Maze (und auch das Giga Event am Samstag) stattfindet. Geparkt haben wir im Parkhaus unter der Halle, welches ziemlich leer war (liegt vielleicht auch daran, dass das Parken da eher teuer ist...).

Banner an der Rheingoldhalle
Das Parkhaus wurde dann Richtung Rheinufer verlassen. Hier fielen direkt schon einige Menschen mit typischer Geocacher-Haltung auf (d.h. ein Arm angewinkelt, GPSr in der Hand, gesenktes Haupt, Blick auf's GPSr), welche ebenfalls auf der Uferpromenade unterwegs waren.

Am Eingang zum GPS Maze stand schon eine kleine Schlange von ca. 15 Personen. Grund: der Einlass in die Ausstellung wird reguliert. Dafür ist wiederum der Grund, dass drinnen ziemlich wenig Platz ist. Dazu später noch mal mehr.

Nach ein paar kurzen Minuten warten wir dann aber drin. Vom Konzept her gibt es nur eine Laufweg durch die Ausstellung. Dieser Laufweg ist links und rechts durch Infotafeln, Poster und Stationen zum Anfassen und Lernen flankiert. Der Gang ist ca. 3 m breit.

Auf den ersten Tafel gab's dann auch Infos zum Thema GPS, geographischen Referenzsystemen etc. Aber der (deutlich) größere Teil des GPS Maze widmet sich dem Thema Geocaching - Dosengrößen, Verstecke, Verhalten beim Klettern, Verhalten beim Cachen in Höhlen etc. Also eigentlich alles das, was Geocacher, die schon ein bisschen dabei sind, kennen.

Außerdem gab es noch noch ein paar Stationen, wo man aktiv Aufgaben lösen konnte, wie z.B. das Dekodieren von Morsecode, Suchen einer Dose an einer Leitplanke sowie zwei sehr schön gemachten Stationen mit Taschenlampen in einer Art Dunkelkammer.

Groß ist die Ausstellung aber nicht, und so waren wir nach ca. 25 Minuten auch fertig bzw. durch. Am Ausgang liegt dann noch ein Logbuch aus, in das sich eingetragen wurde.

75% von DerSchnelleLinus beim Loggen
Insgesamt ist das GPS Maze gut gemacht - die Infotafel und Poster sind textlich sehr gut und auch design- und drucktechnisch einwandfrei.

Aber: das GPS Maze bietet für Geocacher wenig neues bzw. unbekanntes. Vieles ist eher auf Besucher ausgelegt, die sich mit Geocaching nicht auskennen. Da der Besuch des GPS Maze kostenlos ist (=kein Eintritt), könnten "Muggel" die Ausstellung natürlich auch besuchen. Aber zumindest als wir da waren, waren gefühlt ausschließlich Geocacher dort.

Was wir auch nicht erwartet hatten ist, dass keine Hersteller von GPS-Geräten (wie Garmin oder Magellan) vor Ort waren. Was ja bei einer Veranstaltung zum Thema GPS naheliegend wäre.

Und der dritte Kritikpunkt: das GPS Maze ist ziemlich klein, bezogen auf die Räumlichkeiten. Da wir noch nie auf einem anderen Maze waren haben wir natürlich keinen Vergleich, aber es wäre wesentlich "lockerer" gewesen, wenn man z.B. die einzelnen Stationen inselartig in einem größeren Raum verteilt hätte.

Heute war die Enge kein Problem, aber am Samstag, wenn zeitgleich das Gutenberg Giga läuft, wie tausende von Leuten mehr unterwegs sind, kann man sich wohl auf längere Wartezeiten vor dem Eingang und Gedränge innen drin einstellen.

Unter Strich war der Besuch aber voll ok und kurzweilig. Allerdings würden wir wohl für ein GPS Maze keine größere bzw. weitere Anreise in Kauf nehmen - das lohnt sich dann nämlich nach unserer Meinung nach nicht.

Dienstag, 28. April 2015

geocaching.com und die (Sinnhaftigkeit der neuen) Suchfunktion

Gut, so richtig neu ist die neue Suchfunktion nicht mehr, die ist ja schon ein paar Wochen online. Und wurde schon in den sozialen Medien und Blogs diskutiert und kommentiert.

Was mir eigentlich ziemlich egal war, weil ich die SuFu nicht nutzte, weder alt noch neu. Wenn eine Cachetour ansteht suche ich mir die Caches im Zielgebiet vorab von der Karte aus. Oder, beim Spontan-Cachen, anhand der Live-Karte in LocusMap (einer Android-App mit Geocaching Funktionalität).

Das Groundspeak aber ziemlich auf der neuen Suche rum reitet und auch im heutige (28.4.2015) per Mail zugesandten Newsletter schreibt:

"On the new search page, we’ve put together three new one-click searches to make choosing the geocache you want to find"

bin ich dann doch schwach neugierig geworden und bin dem Link zur Suchseite (https://www.geocaching.com/play/search - dafür muss man bei geocaching.com eingeloggt sein) gefolgt.

Erster Eindruck: optisch ganz nett gemacht, entspricht wohl dem aktuellen "Zeitgeist" des Webdesigns. Aber es zählt ja in erster Linie nicht die Form, sondern der Inhalt.

Und da steht dann auf der Webseite zu lesen: "Fang mit den beliebtesten Suchroutinen an". Darunter drei Buttons für eine One-Click Suche nach Events, den ältesten Caches in der Nähe und den Caches mit den meisten Favoritenpunkten in der Nähe.
Schnellsuche der neuen SuFu - Event, alte Caches, Cache mit vielen Favoriten-Punkten

Aha - das sind die beliebtesten Suchen? Gut, Groundspeak wird das Suchverhalten der geocaching.com  Nutzer wohl (hoffentlich) vorher analysiert haben. Jedenfalls sind das nicht meine drei Favoriten. Egal.

Also mal testweise nach den ältesten Caches suchen. Das Ergebnis ist im folgenden Bildschirmfoto gezeigt:

Ergebnis der Suche nach alten Caches

Entfernung 9278,1km? Das ist mal definitiv nicht in der Nähe! Aber keine Sorge: die SuFu arbeitet korrekt, aber die Ergebnisdarstellung ist verwirrend. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Blogbeitrags bzw. der Suche habe ich mich in Kalifornien, südlich von LA befunden. Und auf diesen Standort bezieht sich die Suche. Nur wird als Entfernung nicht die Entfernung zum derzeitigen Standort angegeben - was ja sehr sinnvoll wäre. Vielmehr wird die Entfernung zu den Heimat-Koordinaten angegeben - was ziemlich nutzlos ist, wenn man eben nicht zu Hause ist.

Danach wurde mal die Suche nach Events angeklickt. Das Ergebnis ist im folgenden Bildschirmfoto dargestellt:


Das Entfernungsproblem ist das gleich, aber was viel schlimmer ist: die ersten sieben Treffer zeigen Events, die in der Vergangenheit (!) liegen. Das ist ja mal total nutzlos!

Ob Groundspeak so Sachen ungetestet auf uns geocaching.com Nutzer los lässt, sich dabei nichts gedacht hat oder einfach zu viele Ressourcen an Entwicklern hat - ich weiß es nicht.

Jedenfalls empfinde ich das ganze als nutzlos, sehr nutzlos. Dann Suche ich mir doch lieber weiterhin die Caches manuell zusammen. So bekomme ich wenigsten das, was ich brauche...

Samstag, 28. März 2015

Treffen mit einem Jäger

Vor ca. 2 Wochen erhielt ich eine Mail eines befreundeten lokalen Cachers: ihn hätte ein Jäger kontaktiert, bzgl. der Caches, die seinem Jagdgebiet liegen und über die er sprechen wolle. Die meisten Caches sind zwar von besagtem Cacher, aber drei sind auch von uns, plus eine handvoll von zwei anderen Cachern aus der Region. Jedenfalls, wäre es gut, wenn auch jemand von DerSchnelleLinus zum Treffen können könnten.

Gesagt, getan. Treffpunkt war dann heute Nachmittag in der Nähe des Limburger Tierheims. Die Geocacher waren zu erst da, und so wurde ein wenig spekuliert, wie das Gespräch wohl verlaufen würden.

Kurz später traf dann auch der Jäger ein. Erst Überraschung: er ist jung, trug keine grünen Klamotten und hatte auch keinen lustigen Hut mit Gamsbart dran auf dem Kopf. Drei Klischhees wurden also schon mal nicht erfüllt ;-)

Der Jäger (bzw. genau genommen ist er der Jagdpächter) erwies sich dann sehr schnell als sehr sympathisch und so entstand ein sehr gutes Gespräch in freundlicher Atmosphäre.

Über Geocaching bzw. die Geocaches wusste er auch ziemlich gut Bescheid. Zumal er die kostenlose Geocaching-App von Groundspeak auf dem Smartphone hat, so dass es die Lage aller Caches kannte und bei vielen auch schon vor Ort war (Anm.: in dem betreffenden Gebiet liegen primär Tradis, alles "normal" und keine PMOs und alle nur bei geocaching.com gelistet, nichts bei oc.de).

Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass er überhaupt nichts gegen Geocaching und Geocacher habe - ganz im Gegenteil. Was für ihn ein Problem ist sind:
  • Caches, die zu weit vom Weg weg liegen
  • Caches, die zu nah am Hochsitz liegen
Letzteres ist übrigens nicht ein Problem, weil Geocacher, die nachts auf die Suche gehen, ausversehen von einer Kugel getroffen werden könnten (das war unsere simplifizierte Vorstellung). Vielmehr sind Caches in der Umgebung von Hochsitzen ein Problem, weil die Jäger dort das Wild anfüttern, um es anzulocken. Laufen über die Anfütterplätze jetzt zu viele Cacher / Menschen, dann hinterlassen diese Duftspuren, welche verhindern, dass das Wild kommt.

Der Grund, weswegen Caches, die weit(er) von Weg weg liegen stören, ist einleuchtend: hier stören suchende Cacher die Ruhe- und Rückzugszonen des Wilds.

Im Verlauf des Gesprächs wurde dann noch einige problematische Caches bzw. problematisch platzierte Caches besprochen und einige Umverlegungen vereinbart. Und nach ca. 1h wurde das Treffen dann erfolgreich beendet, nachdem noch Kontaktdaten im Falle von weiteren Problemen auftreten sollten.

Fazit: man kann über alles reden und sollte das dann auch machen, so wie hier. Das macht die Sache einfacher.  Ob jetzt alle Jäger so umgänglich und nett sind wie der, den wir heute getroffen haben, weiß ich nicht. Aber wenn beide Seiten offen und dialogbereit sind, dann sollte sich auch eine für alle zufriedenstellende Lösung finden lassen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Fifty Shades of Grey - Mystery-Ideen für Geocacher

Über Fifty Shades of Grey zu reden ist ja im Moment total hip. Zwar sind die Bücher schon ein paar Jahre alt, aber der Film hatte ganz aktuell gestern Premiere in Deutschland.

Und da Geocacher natürlich auch immer am Puls der Zeit und Bleeding Edge sind, kann Fifty Shades of Grey auch beim Geocaching thematisiert werden, bzw. das Thema aufgegriffen.

Damit sind wir übrigens nicht alleine. Auch der populäre Cachepodcast will in der nächsten Sendung darüber reden, wie heute auf Twitter angekündigt:
Zurück zum Thema: Fifty Shades of Grey heisst übersetzt ins Deutsche: 50 Grau-Schattierungen. Daraus lässt sich doch der ein oder andere Geocaching Mystery bauen.

Bei Grauschattierungen ist uns z.B. spontan eingefallen: RGB-Farbcodes. Dazu gäbe es mehrere mögliche Fragen, z.B.:

Die Namen wie vieler verschieden Grautöne gem. der X11 Tabellle kennen aktuelle Webbrowser? (Antwort: 9, siehe z.B.http://en.wikipedia.org/wiki/Web_colors)

Oder auch:

Einen Grauton in der HTML / CSS üblichen Hex-Notation (#aabbcc) erhält man auf jeden Fall, wenn man für R, G und B den gleichen Zahlenwert einsetzt. Wie viele Grauwerte wären so möglich? (Antwort: 254, berechnet aus: 16*16-2. Die 2 muss abgezogen werden, da #000000 schwarz und #ffffff weiß ist, beides keine Grautöne).

Wer's nicht so technisch mag, der kann auch ins Tierreich abschweifen, z.B. mit Fragen zum Graupapagei oder zum Grauwal.

Und wer es eher mit dem Transportwesen hat, der kann auch ein Rätsel rund um die Greyhound Busse (in den USA) basteln.

Oder man liest die Wikipedia-Seite zum Thema grau.Da gibt's vielleicht auch noch ein paar Inspirationen...

Wie man sieht gibt das da genug Möglichkeiten, das Thema grau, Grautöne und Grauschattierung (egal, ob 50 oder nicht) mit Geocaching zusammenzubringen.

Wer sich jetzt inspiriert fühlt: alle hier vorgestellten Ideen können gerne übernommen werden. Wir selber haben noch andere Mystery-Caches in der Pipeline und somit keine Zeit für einen grauen Cache. Vielleicht ein anderes mal ;-)

Samstag, 31. Januar 2015

Do German geocachers take the game too seriously?



Among the German geocachers, the current big topic being heavily discussed is the existence of a list which holds final coordinates for more than 12,000 caches, mostly Mysteries, but also of Multi-caches plus answers for Earthcaches. Mainly located in Germany.

But let’s start from the beginning:

On Jan 29th, there was a blog post released (links can be found at the end of this article), talking about a “secret” German Facebook group, where the only topic was exchanging solutions and final coordinates for caches. The name of the group is “Geocaching Mystery Spoiler – Koords bitte !”, which translates to “Geocaching Mystery Spoiler – the coords, please!”.

Shortly after it became public that, in addition to the Facebook group, a spread-sheet exists which holds the name, cache id, state / region plus final coordinates of approx. 12,000 caches. As mentioned above, not only Mysteries, but Multis and Earthcaches as well.

And sometime yesterday, Jan 30th, it was confirmed that the (pretty popular) geochecker webpage "geocheck.org" was intruded, which means that the solutions for more than 20,000 geocaches were stolen.

So let’s walk through these three points:

Basically, talking about final cords is probably as old as geocaching (or, to be more precise, the existence of Mystery caches). Everybody who ever visited a local geocaching event catched a talk about this or probably even initiated one. And there’s nothing wrong with that, especially as in most cases, there’s only a clear hint given towards the path to choose to solve a mystery, not the final cords. Plus, and that is the main difference to the mentioned Facebook group, you talk local, probably about caches within a radius of 20 km or so around. Living in e.g. Munich, you hardly would discuss a mystery somewhere up north, e.g. in Hamburg or so.

However, the Facebook group was nation-wide; cords for the whole country of Germany were exchanged. By the way: I only saw extracts from the full list, so I‘m not 100% sure that the caches are really all placed in Germany. But at least the vast majority is in Germany.

But, coming to the second point, there was an additional list which came to light, which held the above mentioned data for the caches in a spread-sheet, so it is easy to search for a specific cache name, cache id or filter by state (one column of the spread-sheet mentioned the state of Germany, in which the cache is placed).

For the moment, it is not clear if the intrusion into the geocheck.org database is related to the list. It is indeed true the vast majority of caches in the mentioned spread-sheet uses geocheck.org as a geochecker, but there are also caches which use a different (or no) geochecker.

As said, all of this was German-centered. Well, actually of course nobody knows if not cachers from other countries participated, too, but for the moment, it has to be assumed it is mainly German geocachers.

Which leads to the question: why the hell geocachers do something like this? Are German geocachers are really that heavily focused on having as many “found it” as they can get? Looking at the above, the answer may be: yes, they are. Well, the number of geocachers which acted in this Facebook group and helped to complete the spread-sheet is definitely only a small fraction of the overall number of active German geocachers. But this small fraction is the one which gives geocaching as a game, which is supposed to be nothing but fun, a tremendous shift to the negative side.

For me, being a German geocacher as well, it is impossible to understand why somebody can be that heavily focused on the find count. What for? Ego boost? Showing up with the personal stats? The latter only works in case the other, “normal” geocachers, are open for that. And on the former: well, of course geocaching can work for that, no doubt. Probably every geocacher is proud (of himself) when finishing a cache with a high T-ranking or solves a difficult Mystery. But if somebody takes it that far heavily exchanging final cords of caches and even breaking into a geochecker server – which is a criminal and illegal act – there something wrong with this person for sure.

However, the impression left is: German geocachers take the game too seriously. Which is not true for the majority of geocachers, but, as mentioned above, is a small fraction of morons which create this impression, not the (silent) majority of german cachers. Which is a real pity!

Reportedly, the case is in the focus of Groundspeak already. Well, I guess Groundspeak has to act, as, as far as I know, Germany is the second biggest geocaching community after the US, so Groundspeak should have an interest to get things straight again.

And, finally: How does the whole issue affect the “daily geocaching” in Germany? Well, you got the full range. Some cache owners removed their Mysteries immediately and put them to the archive while others say: “Ok, let’s see what happens next and how the whole thing develops.”

From my side, having approx. 60 mysteries out in the field, it seems like a bit less than half of them are on this list. And most of them are the easier one. The tougher ones are not listed. Anyway, for the moment, I will leave all caches active. In case we I rushed with logs, I will probably re-think what to do. But I doubt that the number of logs will increase drastically.

But, again, the whole story is nothing but sad…


And here are the four links on the blog posts, which brought the whole thing to light. These are all German posts:

  • http://hilftdirweiter.de/bye-bye-raetselcaches-die-zerstoerung-durch-punktgeile-facebook-user
  • http://hilftdirweiter.de/update-zur-mystery-datenbank/
  • http://hilftdirweiter.de/der-morgen-danach-ein-weiteres-update-zur-mystery-datenbank/
  • http://hilftdirweiter.de/wenn-steine-ins-rollen-kommen/

Sonntag, 25. Januar 2015

Über Ersatzlogbücher und Ersatzdosen...

Der ein oder andere hat es sicherlich schon mitbekommen: heute ging ein Rauschen in Sachen Geocaching durch die sozialen Medien, aufgrund eines Logs zu einem bei geocaching.com gelisteten Cache. Der Log enthielt unter anderem folgenden Text:

"Aus diesem Grund führen clevere und erfahrene Cacher immer eine Filmdose mit Blankolog mit und legen sie in dem Fall, wo das Cacherversteck zweifelsfrei feststeht, dann dort (mit ihrem Log) aus. Das hilft einerseits dem Cacheowner und andererseits kann man legal loggen."

Das pikante daran: der Log stammt vom einem der ehrenamtlichen Reviewer bei geocaching.com. Wobei direkt danach auch noch dieser Satz steht:

"Dies ist ein Tip von mir und nicht von groundspeak."

Also spricht er als Cacher und nicht als Reviewer. 

Die Quelle der obigen Texte ist dieser Log: GLGHAPKV

Ein Fauxpas ist, eine Filmdosen als Cachebehälter zu propagieren. Denn: Filmdosen sind nun mal keine guten Cachebehälter. Aber das nur so nebenbei.

Der eigentliche Punkt ist, dass empfohlen wird - sofern die Umstände stimmen - eine Ersatzdose zu legen. Und das ist, egal ob geocaching.com, opencaching.de oder sonst eine Plattform, in unseren Augen ziemlich anmaßend und schlichtweg falsch.

Natürlich ist der Sinn von Geocaching, am Ende den Cachebehälter zu finden, um sich ins Logbuch einzutragen. Aber der Nicht-Finden gehört nun mal genau so zu dem Spiel dazu. Auch, wenn es manchmal ärgerlich ist. Dann loggt man halt "nicht gefunden" und zieht wieder von dannen. Und kommt vielleicht irgendwann später, an einem anderen Tag, wieder für einen 2. Versuch vorbei.

Aber eine Ersatzdose zu legen geht eigentlich gar nicht. Weil: erstens kann man ja nie sicher sein, dass die Dose wirklich weg ist. Jeder Cacher - auch wenn er noch so erfahren ist - hatte schon Tomaten auf den Augen. Zweitens weiß man ja nicht (genau), wie und wo der Cache versteckt war. Von daher kann man auch schlecht einen neuen Legen. Drittens weiß man nicht, ob es sich um eine "08/15" Dose handelte oder vielleicht um eine total abgefahrene, selbst gebaute Dose. Und vielleicht funktioniert der Cache ja auch nur mit genau so einer Dose. Oder  vielleicht hat der Cacheowner die Dose ja vor ca. 10 Minuten zwecks Wartung eingesammelt, ist aber noch nicht zum "Deaktiviert" loggen gekommen. Die Dose soll also weg sein.
Und wenn jeder, der den Cache nicht findet, direkt eine neue Dose da lässt, dann gibt es vielleicht irgendwann 10 oder mehr Dosen da, wo eigentlich nur eine liegen sollte.

Von daher sollte man in unseren Augen bei einem Nicht-Fund vor Ort erst gar nicht spekulativ agieren und auf gut Glück eine neue Dose legen. Da hat der Owner nichts von, die nachfolgenden Cacher auch nicht und man selber auch nicht. So wichtig kann ein "gefunden" Log gar nicht sein.
Einfach zu Hause einen "nicht gefunden" loggen, gefolgt von "benötigt Wartung", damit der Cacheowner informiert ist, dass er mal nach dem rechten schauen sollte.

Bei Ersatzlogbüchern ist die Lage dann ein wenig anders. Findet man einen Cache und das Logbuch ist randvoll, dann spricht auf unserer Sicht nichts dagegen, eine Ersatzlogbuch zusätzlich in den Cache zu legen und darin zu loggen. Aber dann natürlich nichts desto trotz "benötigt Wartung" zu loggen, damit der Cacheowner das alte und volle Logbuch einsammelt kann und direkt auch ein neues platziert.
Sollte in den Cache kein Ersatzlogbuch passen, dann sollte man nicht unbedingt das alte Logbuch entfernen und mitnehmen. Weil: das Logbuch ist Eigentum des Owners. Wer es also mit nimmt, sollte es später auf jeden Fall dem Owner geben oder per Post zuschicken.


Soweit unsere Sicht auf die Themen "Ersatzdose" und "Ersatzlogbuch". Letzteres ist ok und kann hilfreich sein, ersteres ist - in unseren Augen - kontraproduktiv und ein No-Go.


Nachtrag: Außerdem ist das Legen einer Ersatzdose ohne explizite Zustimmung des Cacheowners bei geocaching.com so wie so verboten (Quelle).

Dienstag, 22. Juli 2014

Wie wichtig ist die eigene Geocaching-Statistik?

Der ein oder andere wird es vielleicht schon im Blog vom JörgTH (einem befreunden Cacher und Geocaching-Blogger aus unserer Homezone) oder bei einem der sozialen Netzwerke gelesen haben: jemand wollte bei ebay sein Geocaching-Account bei gc.com versteigern. Mit 4556 Funden und einer vollen 81er Matrix.

Die Frage, die ich mir immer noch stelle ist dabei nur: wer ist eigentlich der Ärmere - der Verkäufer oder der, der sowas kauft?

Geocaching - egal, auf welcher Plattform, ist ein Spiel, ein Hobby und kein Leistungsport. Und wer viele Funde hat, ist auf keine Fall ein besserer Cacher! Wissen wir aus eigener Erfahrung, denn der Blogeintrag hier im Blog Wie man NICHT loggt war durch Cacher mit mehr als 7000 Funden initiiert.

Was motiviert Geocacher also dazu, einen Account-Kauf wie oben erwähnt überhaupt in Erwägung zu ziehen? Tja, keine Ahnung... Erhöhtes Geltungsbedürfnis? Vielleicht. Funktioniert aber auch nur, wenn man sich bevorzugt mit Geocachern umgibt, die auch total Statistik-geil sind, sonst bringt es das nicht.

Zugegebener Maßen interessieren wir uns Statistik auch - sonst hätten 25% von DerSchnelleLinus nicht pygcstats entwickelt, welches diverse statische Daten aus dem "My Foundy" Pocket Query von gc.com generieren kann. Aber uns interessieren in erster Linie unsere eigene Daten wie z.B. die Funde pro Land, Verteilung der Funde auf Cachearten und Dosengrößen. Statistik von anderen Cacher schauen wir uns so gut wie nie an. Warum auch?

Also: geht raus und sucht Caches, weil ihr Freude am Geocaching habt. Ob man 100, 1000 oder 4556 Funde hat ist total egal. Zahlen spielen keine Rolle, der Spaß steht im Vordergrund!

Montag, 30. Juni 2014

Wie man NICHT loggt oder auch: nach uns die Sinnflut...

Es gibt ja bekanntlich mehrere Möglichkeiten, seinen Namen in einem Geocaching-Logbuch zu hinterlassen: klassisch von Hand mit einem Stift, per Stempel (wenn das Logbuch groß genug ist) oder mit Hilfe eines Logaufklebers.

Letzteres war der Weg der Wahl einer Gruppe von Cachern, welche eine Reihe unserer Mysteries gelöst und dann auch zum Loggen (erfolgreich) gesucht hatten. Um Platz im Logbuch zu sparen wurden Logaufkleber verwendet, welche auf einem Aufkleber alle Namen der Cacher aufgedruckt hatten. Ein durchaus ehrenwertes anliegen. Nur war leider die Umsetzung doch... mangelhaft.

Grund: die Aufkleber waren zu groß für einen Teil der von uns verwendeten Logbücher. Das ganze sah so aus:
Logbuch mit zu großem Aufkleber

Und, der eigentliche Punkt ist: die Gruppe Cacher hat die Aufkleber trotzdem vielfach eingesetzt. Obwohl diese deutlich zu groß waren und offensichtlich überstanden. Das obige Fotos ist gemacht worden, nachdem wir das Logbuch - welches zu einem aktiven Cache von uns gehört - aus dem PETling entnommen hatten.

Logbuch und Aufkleber im Größenvergleich - 1,2 vs. 1,7 cm
Der "Erfolg" des Aufklebereinsatzes ist, dass die Logbücher durch den überstehenden Aufkleber verknickten und - bis jetzt zum Glück nur in einem Fall - der Logaufkleber auf der Innenseite des PETlings festklebte, was die Logbuchentnahmen schwierig machte.

Das ganze nochmal in Zahlen: die gezeigten Aufkleber sind 1,7cm hoch, das gezeigte Logbuch nur 1,2 cm. 0,5 cm Überstand. Und die "kleineren" PETling haben auch nur einen Innendurchmesser von ca. 1,4 cm. Ähnlich sah es bei den Logbücher für den Dosentyp "Groundspeak Micro" aus, wobei der Überstand da nicht ganz so groß ist.
Jedenfalls musste die Cacher zumindest bei den kleinen PETlingen das Logbuch regelrecht hineingedrückt haben, weil es eben nicht passt.

Da fragt man sich doch: was soll das? Warum versucht jemand ein Logbuch, was durch seinen eigenen Logaufkleber nicht mehr passt, in die Dose (hier den PETling) zurückzudrücken. Klar, der eigene Name steht im Logbuch, d.h. man selber muss ja ans Logbuch nicht mehr ran. Und die Cacher, die danach kommen oder der Cacheowner? Egal...! Da fehlt uns auch leider jegliches Verständnis für das Vorgehen dieser Cacher und denen fehlt da wohl auch die richtige Einstellungen gegenüber anderen Cachern und den Cacherownern... traurig, so was.
Jedenfalls müssen wir jetzt eine ganze Reihe unserer Caches kontrollieren, damit die nachfolgenden Cacher (wieder) ein einwandfrei passendes Logbuch in der Dose vorfinden.

Abschließend möchten wir noch sagen, dass das zum Glück bis jetzt ein Einzelfall war und wir sonst keinerlei Probleme dieser Art haben (und die suchenden Cacher wohl auch keinerlei Probleme mit unseren Dosen :-) ).
Aber wie das halt so ist: die paar, die sich besonders schlecht benehmen fallen halt auch besonders stark auf. Auch beim Geocaching.

Montag, 17. März 2014

Maker Madness oder: kann man Kreativität lernen?

Für den Zeitraum vom 28.3. - 7.4.2013 hat Groundspeak, Betreiber der größten Geocaching-Plattform geocaching.com, zum Veranstalten von "Maker Madness" Events aufgerufen. Der Begriff "Maker Madness"  bedeute übersetzt "verrückte Macher", was aber auch nicht so viel Licht auf den Sinn der Events wirft. Konkret geht es darum, (mehr) Kreativität unter die Geocacher zu bringen, was das Gestalten und Legen von Caches angeht. Im Idealfall zeigen also ein oder mehrere "kreative" Geocacher anderen Cacher, wie man so was macht.

Was zur Frage führt: kann man Kreativität lernen?

Wir sagen: nicht wirklich. Und sicher nicht bei einem Event innerhalb von 2-3 Stunden.

Die deutsche Wikipedia-Seite zum Thema "Kreativität" (Revision vom 11.3.2014, 9.49h) sagt in der Einleitung:

"Allerdings ist Kreativität nicht immer leicht zu verwirklichen. Schöpferische Tätigkeiten sind häufig mit Spannungszuständen verbunden (s.u.). Aus psychologischer Sicht sind neben guten, aber nicht notwendigerweise Höchstbegabungen für Kreativität flüssiges Denken und Assoziationsfreude sowie die Fähigkeit zum Perspektivwechsel und zur Grenzüberschreitung bedeutsam. Aus diesen Fähigkeiten und Einstellungen entstehen aber nur neue und brauchbare Produktionen, wenn flüchtige Einfälle festgehalten und kompetent ausgearbeitet werden."

Liest sich ein bisschen kompliziert, wobei der erste Satz des Zitats es schon trifft. Um es mal aus unserer Sicht einfach zu sagen: man muss die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt haben. Und dann auch noch (handwerklich) umsetzen können. Und, im Falle des Geocachings, muss man ja auch einen passenden Ort zum Platzieren des Caches haben. Und das schon alleine die Ortsauswahl gar nicht so einfach sein kann weiß jeder, der schon mal einen Cache gelegt hat (Leitplanken-Caches ausgenommen ;-) ).

Was noch hinzu kommt: wenn in einer Region bereits kreative Cacher unterwegs sind, liegt die Messlatte eine ganze Ecke höher. Vielleicht auch unerreichbar hoch?
Bei uns, im Raum Limburg - Diez, gibt es sehr kreative und toll umgesetzte Caches (wen die Details interessieren: lest mal den passenden Blogeintrag vom unserem lokalen Mitcacher und Blogger JoergTh). Sprich: das macht es nicht einfacher.
Klar kann sich Kreativität auch in ideen- und abwechslungsreichen Listings für Mysteries niederschlagen (mehr sagen wir dazu nicht, sonst meinen manche noch, wir praktizieren hier Selbstbeweihräucherung :D ). Ob dies aber einfacher oder schwerer ist, als einen coolen Tradi zu bauen, hängt wohl wiederum von der eigenen Kreativität ab.

Fazit: Die Idee, das Groundspeak die Kreativität bei Geocaches fördern will, ist löblich. Allerdings sehen wir die Chancen auf (nachhaltigen) Erfolg als ziemlich gering...

Übrigens: was durchaus inspirierend sein kann ist, mal öfters ganz wo anders zu Cachen. Also ein paar hundert oder tausend Kilometer weit weg. Da kann man schon mal die ein oder andere Idee aufgreifen, die man dann selber vielleicht zu Hause auch umsetzen kann (wobei das natürlich auch eine gewisse Kreativität erfordert, da nicht einfach eine platte 1:1 Kopie zu platzieren).


Montag, 17. Februar 2014

Der gefloppte Cache bei opencaching.com - 500 Tage ohne Log

Wer wie wir eine Garmin GPS käuflich erworben hat, dem wird wahrscheinlich auch Werbung für die Geocaching-Plattform opencaching.com in die Finger geraten sein. opencaching.com wird von Garmin betrieben und hat ansonsten nichts (mehr) mit opencaching.de zu tun.


Na ja, jedenfalls hielten wir es im September 2012 für eine gute Idee, dort einen Cache exklusiv zu veröffentlichen. Der Grund war primär eine Abstandskollision mit einem bei geocaching.com gelisteten Cache. Der zweite Grund war, dass es in dem Gebiet jede Menge "trickreich" versteckte Caches gibt und dieser mal was "einfaches für zwischendurch" sein sollte (gut, heute nach über 90 platzierten Cache würden wir das anders machen... aber wir waren damals jung und unerfahren... ;-) ).
Der Cache ist bzw. was übrigens ein D1,5 / T1,5, recht einfach zu finden. Also keine Herausforderung eigentlich.

Gestern, am 16.2.2014, also ca. 1,5 Jahre nach dem Verstecken, haben wir den Cache abgebaut und eingesammelt. Grund: kein (!) Log in der ganzen Zeit.
Und das lag definitiv nicht an der Lage. Wie gesagt liegen in diesem Waldstück eine Reihe von gc.com Caches, welche auch alle gut besucht sind. D.h. an dem Cache sind garantiert in der Zeit viele Geocacher vorbei gelaufen.

Fazit: das war ein echter Flopp. Oder anders: opencaching.com erfreut sich zumindest hier in der Gegend überhaupt keiner Beliebtheit.

Falls sich jetzt jemand fragt, warum wir den Cache nicht bei opencaching.de gelistet haben: kannten wir damals noch nicht. Inzwischen haben wir dort auch ein paar Caches exklusiv veröffentlich. Die sind zwar auch nur wenig frequentiert, aber immerhin - besser als gar nichts.

Und zumindest für uns gibt es auch keinen Grund, noch irgendwas bei opencaching.com zu machen. Da stecken wir diese Energie lieber in opencaching.de (neben gc.com) - da bewegt sich wenigsten etwas.


Montag, 3. Februar 2014

letztes Wochende - zwei Unfälle beim Geocaching, einer tödlich...

Der ein oder andere hat es vielleicht schon gelesen: am Wochenende sind zwei Geocacher verunglückt. Der eine leider tödlich, der andere nur leicht, dafür war der Rettungseinsatz eine größere Aktion, weil das Unglück in einem großen Steinbruch geschah.

Details kann man in den folgenden Meldungen / Artikeln im Internet nachlesen:

Wir selber kennen beide Caches nicht und können von daher auch nichts zur Schwierigkeit bzw. Geländewertung sagen. Den Artikel nach zu urteilen waren es beide aber zumindest keine T5 Caches.

Verletzten kann man sich natürlich immer. Man kann auch sich auch beim Laufen auf einem flachen Bürgersteig ein Bein brechen, wenn man Pech hat. Beim Geocaching ist es aber auch so, dass man sich bei der Suche nach der Dosen in "gefährlichere" Situationen bringt. Was man aber nichts desto trotz nie vergessen sollte:
  • Es ist in keiner Weise schlimm, wenn man die Suche nach einem Cache abbricht, weil es z.B. zu gefährlich wird. Haben wir auch schon gemacht, mehr als ein Mal. Es ist am Ende nur ein Fund, denn man nicht hat. Interessiert letztendlich niemanden.
  • Bestimmte Caches sollte man halt mindestens zu zweit oder mit mehr Leuten besuchen.
  • Als Cacheowner sollte man sich beim Legen des Caches auch Gedanken darüber machen, wie gefährlich (oder ungefährlich) das Heben des Caches ist und ob es vielleicht alternative, bessere (im Sinn von sicherer) Verstecke gibt.
Natürlich ist am Ende jeder für sich selber verantwortlich und die Entscheidung, was man macht, liegt alleine bei einem selber.

Und wir betreiben Geocaching doch letztendlich, weil es Spaß macht. Und aus Spaß braucht man sich nicht in Gefahr bringen.


Montag, 23. Dezember 2013

Der Sinn von "Premium Member only" EarthCaches ist...?

Die Frage: „Der Sinn von "Premium Member only" EarthCaches ist...?“
Die Antwort: ????
Fazit: gute Frage, nächste Frage...
Nein, nein. So schnell geht das nicht.

Erst Mal ein kurzer Exkurs zu "Premium Member only" Caches (für alle, die nicht wissen, was das ist): Bei Groundspeak, dem Betreiber der größten Geocaching-Plattform geocaching.com kann man für einen Betrag von 30,- €/Jahr "Premium Member" (auf deutsch: Premium Mitglied) werden. Dadurch hat man Zugriff auf eine ganze Reihe von erweiterten Möglichkeiten, die man als"normaler" Nutzer nicht hat. Eine (der unwichtigeren) davon ist, dass man seine eigenen Caches als "Premium only" markieren kann, so dass diese nur Premium Mitgliedern auf der Karte bzw. bei der Suche angezeigt werden. So weit, so gut.

Ob man nun einen der eigenen Caches "Premium only" markiert obliegt alleine dem Cache Owner und sonst niemanden. Weder Groundspeak noch die Reviewer noch ... nehmen darauf Einfluss. Nun mag es ja Gründe geben, warum man einen eigenen Cache "Premium only" markieren möchte. Ein Grund, der öfters genannt wird, ist, die Anzahl der Logs zu begrenzen. Bei Tradis, Multis oder Mysteries kann es wie gesagt dafür ja Gründe geben, aber bei EarthCaches?

Zum einem sind EarthCaches "wartungsfrei", d.h. nach dem Legen braucht man keine Dose pflegen, kein Logbuch tauschen etc. Man muss lediglich die eingesendeten Antworten auf die Fragen zum EarthCache prüfen.

Entscheidender ist aber noch viel mehr, welcher Sinn hinter den EarthCaches steckt. Dieser ist nämlich:
„An EarthCache site is a special place that people can visit to learn about a unique geoscience feature or aspect of our Earth. Visitors to EarthCache sites can see how our planet has been shaped by geological processes, how we manage the resources and how scientists gather evidence to learn about the Earth.“ (Quelle).
Frei übersetzt heißt das: „Ein EarthCache ist ein spezieller Ort, an dem man eine einmalige Besonderheit der Geologie bzw. der Erde kennen lernen kann. Besucher von EarthCaches können sehen, wie geologische Vorgänge unsere Erde geformt haben, wie wir mit Ressourcen umgehen und wie Wissenschaftler Beweise (zur Entstehung) der Erde sammeln.“

Oder anders gesagt: bei EarthCaches gibt es etwas zu lernen! Was wieder zur eingangs gestellten Frage führt: warum will man als Cache Owner eines EarthCaches so etwas anderen vorenthalten (nämlich allen Nicht-Premium Mitgliedern)? Vielleicht übersehen wir ja etwas, aber in unseren Augen gibt es keinen plausiblen Grund dafür (und wenn es dort einen gibt würden wir diesen gerne via Kommentarfunktion erfahren).

Oder ganz einfach gesagt: Die Erde ist für alle da!


Samstag, 28. September 2013

Mugg'l Magazin und was der nächste besser machen sollte

Der Fall "Mugg'l Magazin" war ja in den letzten Tagen Thema Nr. 1 in den sozialen Netzwerken unter Geocachern.

Was wir (auch schon vor dem "Absturz") nicht nachvollziehen konnten: Warum sollte das Magazin unbedingt gedruckt werden? Das ist ja das aller teuerste daran. Das sagte übrigens auch der Herausgeber seinerzeit, nachzulesen im Interview mit ihm im Blog von Saarfuchs. Es gibt ja diverse kostenlose Magazine, aber die - zumindest uns bekannten - gibt's alle "nur" als PDF-Datei zum Download. Was in den heutigen Zeiten von omnipräsenten Computern, Smartphones und Tablets ja auch völlig reicht. Der "größte" Teile von DerSchnelleLinus trägt übrigens mehr oder minder regelmäßig zum freien Magazin freiesMagazin bei. Das erscheint seit Jahren regelmäßig als PDF und neuerdings auch als epub und ist in der deutschsprachigen Linux-Community recht beliebt. Heißt: das Model kann funktionieren.

Falls also jemand die Idee aufgreifen möchten und ein kostenloses Geocaching-Magazin heraus zu bringen: Vergesst das Drucken! Sucht euch lieber ein paar gleichgesinnte für die Redaktion, eine paar Leute, die rechtschreibsicher sind für's Korrekturlesen und zwei oder drei Leute, die sich mit LaTeX oder Scribus auskennen für's Layout. Und mit LaTeX oder Scribus dann das PDF generieren. Reicht völlig, um eine Community-Magazin zu veröffentlichen, zumindest von der technischen Seite her.

Das zweite, was man am Fall "Mugg'l Magsazin" lernen konnte: Geocaching-Shops sind schlechte Risikokapitlageber ]:-) Haben diese jetzt wohl leider auf die unangenehme Tour gelernt....

Interessant wäre ja noch die Frage gewesen, ob ein Community-Magazin "von Geocacher für Geocacher" bestand gehabt hätte... Vielleicht gibt es ja irgendwann noch Mal einen Versuch, der erfolgreicher endet.