Montag, 23. Dezember 2013

preiswerter Cachebehälter aus Aluminium, Größe "Micro"

Zugegebener Maßen ist bei Dosen der Größe "Micro" der PETling schwer zu schlagen: sehr robust, wasserdicht, passables Volumen und ein hervorragendes Preis- / Leistungsverhältnis (normale PETlinge kosten in der Regel ca. 0,70 €).

Manchmal braucht man aber auch ein Döschen, welches kleiner ist als ein PETling, wie z.B. die hier im Blog bereits vorgestellten Groundspeak Micro und Nacro Container. Nur sind diese nicht gerade preiswert.

Vor ein paar Wochen sind wir auf einen sehr preiswerter Alternative aufmerksam gemacht worden, nämlich das "Outdoor Portable Medicine Pill Storage Box Case", zu beziehen z.B. über den amerikanischen Onlineshop von FastTech. Also haben wir kurzerhand mal fünf Stück bestellt.

Dieses Döschen ist dem Nacro Container ähnlich, heißt: gefertigt aus Aluminium (und entsprechend robust), Dichtring am abschraubbaren Deckel und Schlüsselring am Deckel.

Dose im Größenvergleich zu einer 1 € Münze
 Durch den Dichtring und den aufgeschraubten Deckel sollte die Dose auch dicht sein, jedenfalls dicht genug, um Regen und Feuchtigkeit zu widerstehen. Bei unserem kurzem Test zur Dichtigkeit - die Dose durfte mit in die Dusche - bliebt das Logbuch jedenfalls trocken.

Dose mit geöffnetem Deckel
Von der Größe her ist die Dose eher klein, die Außenmaße betragen ca. 5 cm Länge und 1,7 cm Durchmesser. Als Logbuch passt ein Logstreifen von ~25 cm Länge und 3 cm Breite. Die Größe verwenden wir auch für Nacro Container.

Dose mit einstecktem Logbuch
Farblich gibt es die Dose in schwarz (wie auch auf den Fotos zu sehen) und auch in rot. Andere, Geocache-taugliche Farben wie z.B. grün oder Camouflage gibt es (scheinbar) nicht, jedenfalls nicht einzeln.

Wirklich interessant ist aber der Preis. Dieser beträgt nämlich nur 1,02 USD/St., was aktuell ca. 0,75 € entspricht. Und in diesem Preis sind die Versandkosten bereits enthalten! Damit ist diese Dose nur etwas teurer als ein PETling.

Somit ist die Dose mit dem etwas sperrigen Name "Outdoor Portable Medicine Pill Storage Box Case" wohl eine echte Alternative zum Nacro Container. Wir haben zwar (noch) keine dieser Dosen im Feldeinsatz, sehen aber auch keinen Grund, der dagegen spricht. Oder anders: wenn's passt werden wir bei einem unserer zukünftigen Caches so eine Dose zum Einsatz bringen.




Der Sinn von "Premium Member only" EarthCaches ist...?

Die Frage: „Der Sinn von "Premium Member only" EarthCaches ist...?“
Die Antwort: ????
Fazit: gute Frage, nächste Frage...
Nein, nein. So schnell geht das nicht.

Erst Mal ein kurzer Exkurs zu "Premium Member only" Caches (für alle, die nicht wissen, was das ist): Bei Groundspeak, dem Betreiber der größten Geocaching-Plattform geocaching.com kann man für einen Betrag von 30,- €/Jahr "Premium Member" (auf deutsch: Premium Mitglied) werden. Dadurch hat man Zugriff auf eine ganze Reihe von erweiterten Möglichkeiten, die man als"normaler" Nutzer nicht hat. Eine (der unwichtigeren) davon ist, dass man seine eigenen Caches als "Premium only" markieren kann, so dass diese nur Premium Mitgliedern auf der Karte bzw. bei der Suche angezeigt werden. So weit, so gut.

Ob man nun einen der eigenen Caches "Premium only" markiert obliegt alleine dem Cache Owner und sonst niemanden. Weder Groundspeak noch die Reviewer noch ... nehmen darauf Einfluss. Nun mag es ja Gründe geben, warum man einen eigenen Cache "Premium only" markieren möchte. Ein Grund, der öfters genannt wird, ist, die Anzahl der Logs zu begrenzen. Bei Tradis, Multis oder Mysteries kann es wie gesagt dafür ja Gründe geben, aber bei EarthCaches?

Zum einem sind EarthCaches "wartungsfrei", d.h. nach dem Legen braucht man keine Dose pflegen, kein Logbuch tauschen etc. Man muss lediglich die eingesendeten Antworten auf die Fragen zum EarthCache prüfen.

Entscheidender ist aber noch viel mehr, welcher Sinn hinter den EarthCaches steckt. Dieser ist nämlich:
„An EarthCache site is a special place that people can visit to learn about a unique geoscience feature or aspect of our Earth. Visitors to EarthCache sites can see how our planet has been shaped by geological processes, how we manage the resources and how scientists gather evidence to learn about the Earth.“ (Quelle).
Frei übersetzt heißt das: „Ein EarthCache ist ein spezieller Ort, an dem man eine einmalige Besonderheit der Geologie bzw. der Erde kennen lernen kann. Besucher von EarthCaches können sehen, wie geologische Vorgänge unsere Erde geformt haben, wie wir mit Ressourcen umgehen und wie Wissenschaftler Beweise (zur Entstehung) der Erde sammeln.“

Oder anders gesagt: bei EarthCaches gibt es etwas zu lernen! Was wieder zur eingangs gestellten Frage führt: warum will man als Cache Owner eines EarthCaches so etwas anderen vorenthalten (nämlich allen Nicht-Premium Mitgliedern)? Vielleicht übersehen wir ja etwas, aber in unseren Augen gibt es keinen plausiblen Grund dafür (und wenn es dort einen gibt würden wir diesen gerne via Kommentarfunktion erfahren).

Oder ganz einfach gesagt: Die Erde ist für alle da!


Samstag, 21. Dezember 2013

10 Jahre EarthCaches

Der ein oder andere wird es vielleicht schon gelesen haben: Der EarthCache feiert bald seinen 10. Geburtstag. Am 10.1.2004 wurde der allererste Cache dieser Art in Australien eingerichtet. Den Cache gibt es übrigens auch heute noch: GCHFT2.

Wer jetzt den Caches von Typ "EarthCache" nicht kennen sollte: Hier geht es kurz gesagt darum, dass eine geologische Besonderheit (welche eventuell sogar einmalig ist) gezeigt und erklärt wird. Beim Besuch des Orts des Caches gilt es keine Dose zu suchen. Vielmehr müssen vor Ort Fragen zum (geologischen) Thema beantwortet werden, welche dann zwecks Logfreigabe an den Cacheowner gesendet werden.

Das Wort "EarthCache" übrigens eine registrierte Marke, welche sich unter der Obhut der Geological Society of America (kurz: GSA) befindet. Die zugehörige Webseite ist http://earthcache.org/. Die GSA hat eine Partnerschaft mit Groundspeak, so dass die Listing alle auf geocaching.com zu finden sind.

EarthCaches gehören - zumindest nach unserem Empfinden - zu den eindeutig spannenderen Caches. Wenn wir z.B. aufgrund eines eingeschränkten Zeitfensters zum Cachen die Wahl zwischen "drei Tradis oder ein EarthCache" haben, dann besuchen wir üblicherweise den EarthCache. Da gibt es zumeist interessante Sache zu sehen, die man so vielleicht gar nicht mitbekommen würde.

Natürlich gibt es auch bei EarthCaches - wie bei allen anderen Cachearten auch - auch Ausreißer nach unten, sprich schlappe Listings mit einem total lahmen Besuch vor Ort. Wir selber haben aktuell 51 geloggte EarthCaches, darunter waren aber maximal zwei, wo wir im Rückblickend sagen: "hat sich nicht gelohnt..."

Apropos Zahlen: gemäß Liste auf der EarthCache Homepage gibt es aktuell 17558 EarthCaches weltweit, davon 3368 in Deutschland.

Das Anlegen von EarthCaches funktioniert übrigens im Prinzip genau so wie bei den anderen Cachetypen (bei geocaching.com), nur das man halt als Cacheart "EarthCache" anklickt, das Listing mit den nötigen geologischen Information schreiben und die Aufgaben zum Loggen / "Lösen" des EarthCaches festlegen. Die aktuellen Richtlinien, welche EarthCaches erfüllen müssen, sind z.B. auf dieser Seite zu finden.
Dann kann man das Listing zum Review einreichen, wobei EarthCaches von speziellen Reviewer, zu erkennen am "geoaware" im  Namen, reviewt werden.
Earthcache unterliegen übrigens nicht der 161 m Abstandsregel. Weder von EarthCache zu EarthCache noch von Earthcache zu einem anderem Cache. Was ja auch Sinn macht, da man die Lage von geologischen Besonderheiten nun mal nicht beeinflussen kann.

Die "Schwierigkeit" beim Legen von EarthCaches sind heutzutage eher, noch einen passenden, EarthCache-würdigen und -tauglichen Ort zu finden. Denn an vielen dieser Orte gibt es bereits EarthCaches. Was natürlich nicht heißt, dass man nicht die Augen offen halten sollte.

Im dosen-zentrierten Cacherleben sind EarthCaches jedenfalls eine interessante und in der Regel lohnenswerte Abwechslung, bei der man etwas rund um die Erde und deren Geschichte lernen kann.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Cachebehälter Größe "Small" - Mighty Mega & Pelican Case

Wer die aktuelle Ausgabe 1/2014 des Geocaching-Magazins bereits in den Händen hatte wird vielleicht auch schon den Dosentest der Dosen Größe "Small" gelesen oder gesehen haben. Dort werden [Zitat] Cache-Behälter der Größe „Small“ angeschaut [Zitat Ende]. Nun, genau genommen werden in dem Test "nur" Dosen aus der Kategorie / Machart Frischhalte / Einfrierdosen vorgestellt.

Jetzt hat aber die Größenkategorie Small noch mehr als dies Brot & Butter Dosen (bzw. Butterbrotdosen ;-) ) zu bieten. Darum möchten wir hier noch zwei Small-Dosen aus dem "High-End" Bereich vorstellen: den Mighty Mega Cache Container und den Pelican Case.

Beide Dosen bekommt man über diverse Geocaching-Shops. Der Might Mega Cache Container ist dabei eine speziell für das Geocaching gefertigte Dose, während der Pelican Case eigentlich eine normale Transport- / Schutzdose ist, welche es aber auch in Geocaching-Ausführung, sprich mit "Offical Geocache" Aufkleber, gibt.

Fangen wir mit dem Mighty Mega Cache Container an. Dies ist eine runde Dose aus gedrehtem Aluminium, mit Schraubverschluss und Dichtring am Gewinde:

Mighty Mega Cache Container
Diese Dose fällt so gerade in die Kategorie "small", ist aber mit einem Innendurchmesser von 5 cm und einer Innenhöhe von etwas weniger als 9 cm groß genug für kleinere Coins oder Travelbugs mit kleinem Anhänger.

Des Weiteren hat der Mighty Mega ein aufgedrucktes Beschriftungsfeld sowie eine Stash-Note. Außerdem ist am Deckel ein Schlüsselring befestigt, so dass die Dose auch aufgehängt werden kann.
geöffneter Mighty Mega Cache Container
Was jetzt diese Dose auszeichnet ist die Robustheit, denn der Mighty Mega ist nicht nur robust, sondern superrobust. Zum einem durch die runde Form, zum anderen wegen des massiven Materials mit großzügiger Wandstärke. Das Ding ist quasi unkaputtbar. Und dicht ist die Dose natürlich auch.

Die zweite hier vorgestellte Dose ist der Pelican Case. Die Firma Pelican stellt eine breite Reihe von Behältern und Koffern her, zu sehen auf deren Internet-Seite Pelican Case. Gemeinsam ist diesen, dass sie alle aus einem sehr robusten und widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt sind. Der Geocaching Pelican Case gehört dabei zur "kleinsten" Serie, der Micro-Serie.

Pelican Case
Weitere Highlights sind die stoßdämpfende Auskleidung, ein robuster Verschluss, ein robustes Scharnier, ein wasser- und luftdichter Deckel sowie ein Druckausgleichventil. Für eine Geocaching Dose schon echtes High Tech.
geöffneter Pelican Case
Und, wie gesagt, das Ding ist insgesamt robust, und zwar richtig.

Die Pelican Behälter gibt es noch in jede Menge anderen Größen - wie auf der Homepage zu sehen - dann allerdings nicht in der "Geocaching Ausführung", was aber in den meisten Fällen nicht weiter schlimm sein dürfte.

Wie mehrfach geschrieben sind der Mighty Mega als auch der Pelican äußerst robust und so egal welcher Einfrierdose deutlich überlegen - sofern man dies wirklich braucht. Der Pelican Case eignet sich aufgrund seiner Wasser- und Luftdichtheit inklusive Druckausgleichventil auch für sehr feuchte klimatische Bedingungen, die in unseren Breiten eher selten sind.

Die Dose sind sicherlich und ohne Zweifel "High End", aber dafür ist auch der Preis "High End". Dieser liegt bei rund 15,- Euro (Mighty Mega) bzw. ca. 23,- Euro (Pelican). Für dieses Geld bekommt man auch eine ebenfalls robust aber auch größere Mun-Kiste.

Von daher sind beide hier vorgestellten Dosen sicherlich interessant, aber keine "Feld-, Wald- und Wiesendose", die man in größeren Mengen legen möchte. Aber besonders, wenn man - warum auch immer - eine stabile, robuste und dichte Dose Größe "Small" haben möchte sollte man den Pelican Case und den Mighty Mega Cache Container in die engere Auswahl nehmen.

Rückblick auf "Limburger Meet&Greet auf dem Weihnachtsmarkt" Event

Gestern fand direkt ein Limburg a.d. Lahn nochmal ein Eventcache statt. Das Event - von uns veranstaltet - bestand aus einem zwangslos-gemütlichen Zusammentreffen auf dem Weihnachtsmarkt von Limburg, also direkt und mitten in der Stadt.

Die Anzahl der Zusagen in Form von "Will Attend" Logs im Vorfeld war erfreulich hoch - und viele höher als erwartet - so dass vor ca. einer Wochen die Location nochmals um ein paar Meter verlegt wurde, nämlich von Mitten auf dem Weihnachtsmarkt auf ein paar Meter neben den Weihnachtsmarkt. So gab es mehr Platz für die sich versammelnden Cacher, wobei Bratwurst, Kinderkarussell, Glühwein & Co. immer noch in direkter Reichweite waren.

Rückblickend war das auch sehr gut, weil zusätzlich zu den per "Will Attend" angesagten Cachern noch spontan einige mehr kamen. Es waren geschätzt so 50 bis 60 Leute da, im Alter von wenigen Monaten bis 60+ Jahren.

Das Wetter spielt zum Glück auch mit. Zwar war es nicht gerade warm, aber dafür trocken und klarer Himmel. Viel besser geht's auch kaum Mitte Dezember.

Das ganze war ein recht geselliges Beisammensein. Schön ist ja immer, wenn man ein paar Cachern, die man sonst nur aus Logs und E-Mail Korrespondenz kennt, jetzt auch ein Gesicht zuordnen kann. Wobei wir - leider - immer noch nicht alle Cacher persönlich getroffen haben, die wir mal gerne sehen würden. Nun gut, es kommen ja sicherlich noch mehr Events.

Interessanter Weise wurde uns mehrfach die Frage gestellt, wie viele (Mystery-) Caches wird denn noch veröffentlichen wollten. Und wir meinen, dabei auch in dem ein oder anderen Auge ein leicht panisches Flackern gesehen zu haben... vielleicht war das aber auch nur Einbildung ;-)

Nach rund einer Stunde gegen 19 Uhr löste sich dann die Veranstaltung dann langsam auf. Schön war's. Also bis zum nächsten Event :-)


P.S.: Fotos gibt es leider keine, weil a) hatten zumindest wir den Fotoapparat vergessen und b) sind ein paar Cacher, die im halbdunkeln rumstehen, ja auch nicht sooo spektakulär...

Montag, 16. Dezember 2013

Tracks mit Locus Maps aufzeichnen

Über die von uns hochgradig präferierte App für's Geocaching Locus Maps (in der Pro-Version) hatten wir ja schon mal ausführlich gebloggt.

Locus Maps ist aber bekanntlich keine reine Geocaching-App, sondern kann noch (viel) mehr. Eine nette Funktion ist das Aufzeichnen von Tracks und anschließendem, optionalen Export.

Wer mit dem Begriff "Aufzeichnen von Tracks" jetzt gerade nichts anfangen kann: damit ist einfach gemeint, dass der zurückgelegt Weg (zu Fuß, per Fahrrad, per Auto...) aufgezeichnet wird, in dem alle X Sekunden bzw. X Meter die aktuellen Koordinaten gespeichert werden und diese dann später zur einem Track (=der Gesamtstrecke) zusammen gesetzt werden.

Die Funktionalität der Trackaufzeichnung hat Locus Maps standardmäßig an Bord, zu finden ist diese im Menü "Funktionen", der Name des Menüpukts ist bezeichnender Weise "Aufzeichnung eines Tracks". Da seit Version 2.16 dieses Menü frei anpassbar ist, muss der Menüpunkt ggf. aktiviert werden, falls er zuvor ausgeblendet wurde.

Funktionsmenü

Ist der Menüpunkt ausgewählt erscheint unten in der Kartendarstellung eine zusätzliche Leiste mit Schaltflächen zur Trackaufzeichnung:

Schaltflächen zur Trackaufzeichnung

Das Antippen von "Rec" aktiviert die Trackaufzeichnung. Über das Antippen der Werkzeugsymbole gelangt man ins Konfigurationsmenü. Hier kann man entweder ein fertiges Aufzeichnungsprofil auswählen oder im Details selber konfigurieren. So wird festgelegt, wann bzw. wie oft Locus einen Wegpunkt für den Track speichert. Mit den Profilen "Auto", "Rad" und "zu Fuss" sind bereits drei Profile für gängige Fortbewegungsarten angelegt. Im Menüpunkt "Einstellungen" kann man übrigens auch aktivieren, dass die Ortung nur über die Funkzelle und nicht über GPS erfolgen soll, was aber in den meisten Anwendungsfällen aufgrund der dadurch bedingte Ungenauigkeit nicht wirklich sinnvoll ist.

Ist die Trackaufzeichnung gestartet, so wird der Track direkt "live" auf der Karte angezeigt:

laufende Trackaufzeichnung

Wie auf dem obigen Screenshot zu sehen ist, symbolisiert Locus eine laufenden Trackaufzeichnung in der oberen Statusleiste durch ein entsprechendes Symbol.
Zum Stoppen oder Pausieren tippt man einfach eine der entsprechenden Schaltflächen.
Die Trackaufzeichnung läuft übrigens auch im Hintergrund weiter, wenn das Smartphone den Bildschirm zwecks Strom sparen abschaltet.

Ist man mit der Trackaufzeichnung beendet, so kann der Track im entsprechenden Dialog gespeichert werden. Der Name kann frei vergeben werden, ebenso ein Kommentar:

Speichern eines Tracks
Und natürlich kann Locus Maps auch diverse Information rund um den Track anzeigen. Dazu wählt man den gespeicherten Track im Menü "Daten", Reiter "Tracks" und tippt darauf. Anschließend sieht man eine Reihe von Information, wie im folgenden Screenshot zu sehen:

Informationen zum Track

Weiterhin stellt Locus das Höhenprofil auch graphisch dar, und zwar im Reiter "Diagramm".

Zu guter Letzt bietet die App noch die Möglichkeit, die Tracks zu exportieren. Entweder als Datei zur Weiterverarbeitung mit einem anderen Programm oder direkt online zu einem entsprechenden Dienst:


Exportmöglichkeiten für den Track
Wie im Screenshot zu sehen ist, sind die Möglichkeiten hier recht vielfältig.

Die Trackaufzeichung und besonders deren Einstellungen bieten noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten, auf welche hier nicht eingegangen wurde. Mit dem gezeigten sollte man aber in den meisten Situationen zurechtkommen.

Unterm Strich ist die Trackaufzeichnung von Locus Maps recht leistungsfähig und trotzdem einfach zu bedienen. Gerade die vielfachen Exportmöglichkeiten machen die App zu einem sehr gutem "Datensammler".
Einziger Schwachpunkt ist dabei die Hardware in Form des Smartphones. Bei laufender Trackaufzeichnung mit laufendem GPS wird zwangsläufig recht viel Strom verbraucht, so dass der Akku schneller leer wird. Wer die Trackaufzeichnung also auch über längere Strecken nutzen will, sollten einen Ersatzakku bzw. eines der mobilen Akkupacks zum Laden unterwegs dabei haben.

Samstag, 14. Dezember 2013

Anwohner beim Nachtcache gestört

Kurzlich wurde ein Nachtcache angegangen. Laut Listing ein relativ kurzer, bestehend aus einer "normale" Reflektorstrecke. Das ganze in semi-urbaner Umgebung, d.h. ein Mix aus Gewerbegebiet, Wiesen und aber auch ein paar wenigen Häusern.

Die ersten drei Reflektoren wurden gut gefunden, danach aber nichts mehr. Der 3. Reflektor war ein Abbiegehinweis (glauben wir zumindest) in eine Straße, welche eine Sackgasse ist. Das macht auch Sinn, weil geradeaus nur noch Straße ohne Bürgersteig u.ä. lag.

Also rein in die Straße und nach Reflektoren gesucht. Und das ganze mit 340 Lumen, damit man auch die Reflektionen auf jeden Fall sieht. Am Ende der kurzen Sackgasse stehen auch zwei Häuser. Da kam jemand um die Ecke und fragte, was wir da bitte mit der Taschenlampen machen. Ehrlich sein war hier die Devise, also sagen wir "Geocaching... Haben Sie schon mal davon gehört?". Ja, vage. Immerhin. Danach war der Mann, der einer der Bewohner des Hauses hier war, auch recht umgänglich und zeigt Verständnis für das Spiel.
Nur denkt er natürlich _nicht_ als erstes an Geocaching, wenn jemand im Dunkeln die Straße ableuchtet. Keine Frage, dass ist voll verständlich.

Wir stellten dann direkt noch die Frage, ob er denn wüsste, ob und wo hier ein Cache wäre. Nein, wüsste er nicht. Und wenn es hier einen gäbe hätte er definitiv nicht zugestimmt. Vor kurzem wären auch schon Leute mit Taschenlampen da gewesen, aber nur kurz.

Wir uns also entschuldigt, noch einen schönen Abend gewünscht und wieder abgerückt. Letztendlich war es auch gut, dass der Anwohner uns direkt angesprochen hatte. Er hätte ja auch die Polizei rufen können...

Ehrlich gesagt war das eine wirklich unangenehme Situation. Wir wollen ja definitiv nicht, dass sich jemand durch uns "bedroht" fühlt.

War diese Situation jetzt vermeidbar? Tja, schwierige Frage. Wir waren halt auf der Suche nach dem nächsten Reflektor. Ob wir jetzt nur zu blind waren oder ob die Reflektorstrecke schlecht beschildert - keine Ahnung. Oder hätten man hier erst gar keine Nachtcache auslegen sollen?

Auf jeden Fall sollte man als Cacheowner eines Nachtcache tunlichst darauf achten, dass solche Situation erst gar nicht auftreten, sei es durch geeignete Streckenwohl oder auch das "Einweihen" der Anwohner. Denn: so eine wie von uns erlebte Situation ist unangenehm, sowohl für den suchenden Cacher als auch den Anwohner.